Reisevorbereitung

Da sich Bestimmungen immer mal ändern - unbedingt vorher nochmals auf den offiziellen Seiten nachsehen!

Für viele Fragen gibt es Antworten von der deutschen Vertretung in den USA.

Einreise USA

Achtung: USA verschärfen Visumpflicht ab 21. Jan. 2016.
Eine Einreise mit dem Visa-Waiver-Programm (ESTA) ist nicht mehr möglich für Personen die sich in den letzten Jahren (ab 2011) im Irak, Iran, Sudan, Syrien, Libyen, Somalia oder dem Jemen aufgehalten haben, sowie für Europäer die eine doppelte Staatsbürgerschaft aus diesen Ländern haben (auch wenn sie keinen Pass dieser Länder besitzen).
In diesen Fällen ist ein Visum ist bei der zuständigen Botschaft zu beantragen.

Da immer wieder Fragen zu den einzelnen Begriffen auftauchen, bringen vielleicht die nachfolgenden Erklärungen etwas Licht ins Dunkel.

VWP / ESTA - APIS - Secure Flight - Zollformular - Immigration - APC Kiosk

Visa Waiver Programm(VWP) - ESTA

Bis zu 90 Tage können sich Staatsangehörige der Länder Andorra, Australien, Belgien, Brunei, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Holland, Irland, Island, Italien, Japan, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Schweiz, Slowenien, Singapur, Spanien ohne vorhergehende Beantragung eines Visums zu touristischen oder geschäftlichen Zwecken in den USA aufhalten oder als Transit-Land nutzen.

Voraussetzung ist ein maschinenlesbarer Pass (bordeauxfarben), auch für Kinder und Babys! Der Reisepass muss noch mindestens bis zur Rückreise gültig sein.

Info's für Deutsche Staatsangehörige erhält man beim Auswärtigen Amt.

Seit dem 12. Januar 2009 müssen sich USA-Reisende ohne Visum zur Einreise in die Vereinigten Staaten bis spätestens 72 Stunden vor Abflug über das Online-System
ESTA (Electronic System for Travel Authorization) registrieren.
Das Formular ist in allen Sprachen verfügbar - und kann man rechts oben wählen/ändern.

Bitte nur über die offizielle Seite den ESTA-Antrag stellen. Mittlerweile tummeln sich im Netz viele Anbieter die aber bis zu 80 $ für den Antrag verlangen.

Nach dem Aufrufen der offiziellen Seite lässt sich zuerst einmal die Sprache in deutsch einstellen, was sicher hilfreich ist.

Seit dem 8. September 2010 beträgt die Registrierungsgebühr $ 14.

Die Gebühr kann nur mit einer Kredit- oder Debitkarte bezahlt werden. Akzeptiert werden MasterCard, VISA, American Express und Discover.

Die Genehmigung wird in der Regel innerhalb Minuten erteilt. Es gibt noch eine Druckfunktion, die ich unbedingt empfehle, denn es hat sich herausgestellt, dass bei der Immigration oft nach der Genehmigungsnummer ( Applikation-Number ) gefragt wird.

Die ESTA Registrierung und Gebühr sind für zwei Jahre gültig, jedoch nur solange sich keine Änderungen im Reisedokument ergeben, welches in die ESTA Registrierung aufgenommen wurde (z. B. Namensänderung, RP Erneuerung etc.) Bei RP-Änderungen, oder auch im Falle eines Zweitpasses muss jeweils eine neue ESTA Registrierung vorgenommen (und bezahlt) werden.

Eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung ist nicht möglich. Kurzzeitige Grenzübertritte, wie beispielsweise nach Kanada oder Mexiko, sind erlaubt, verlängern aber nicht den maximalen 90-Tage Aufenthalt.

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APIS (Advance Passenger Information System)

Grundsätzlich gilt: Fluggesellschaften sind bei Flügen in die USA gesetzlich zur Übermittlung von Daten an die US-Behörde über das "Advance Passenger Information System" (APIS) verpflichtet. Außer den Passdaten sind folgende Angaben erforderlich: Land des Hauptwohnsitzes und die vollständige erste Adresse während des USA-Aufenthalts.

Dies gilt nicht für Fluggäste mit einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung oder für Transitreisende.

Das APIS-Formular liegt bei den meisten Fluggesellschaften zum Download bereit. Den Link dazu erhält man in der Regel nach der Buchung mit der Bestätigungsmail.

Bei Buchung über ein Reisebüro, werden die Informationen meist schon elektronisch eingetragen.

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Secure Flight - (Meldepflicht bestimmter Passagierdaten für Flüge in und über die USA)

Secure Flight, nennt sich das Datenerfassungs-Programm der US-amerikanischen Transportation Security Administration (TSA) zur Meldung von bestimmten Passagierdaten durch die Fluggesellschaften.

Alle Flugreisenden, die in die, aus den, innerhalb der, sowie durch den Luftraum der USA reisen oder in den USA umsteigen beziehungsweise zwischenlanden müssen ihren vollständigen Namen, das Geburtsdatum und Geschlecht angeben.

Die Secure Flight Datenerfassung ist zusätzlich zu den bisherigen Einreiseverfahren APIS und ESTA erforderlich.

Für Flugreisen, die den amerikanischen Luftraum berühren
Die Pflichteingaben wurden um einzelne Destinationen ergänzt, zu denen der Luftraum der USA, auch ohne dortige Landung, überflogen wird. Für diese Flugreisen sind die Secure Flight Dateneingabe und die für das jeweilige Zielland notwendigen Einreiseformalitäten auszufüllen.
Derzeit handelt es sich um Flüge in die Länder Kanada, Jamaika, Kuba und Mexiko (zusätzlich ab/bis Belgien: Guatemala und ab/bis Niederlande: Belize).
Die Fluggesellschaften behalten sich beim Fehlen der Daten vor - kein Ticket zu erstellen, die Buchung zu streichen oder die Bordkarte zu verweigern.

Die TSA kann die bereitgestellten Daten im Rahmen ihres veröffentlichten Dokumentationssystems mit Strafvollzugsbehörden, Nachrichtendiensten und anderen Organisationen austauschen. Weitere Infos über die Datenschutzrichtlinien der TSA, das Dokumentationssystem und die datenschutzrelevanten Auswirkungen findet man auf der Webseite der TSA

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Zoll-Formular (falls man den APC-Kiosk nicht nutzen kann bzw. keiner vorhanden ist)

Im Flugzeug erhält man den Zollantrag - Customs forms. Von Personen mit Visum ist ein weißer Visum-Antrag auszufüllen.

Jede Familie muss einen Zollantrag ausfüllen. Bei der Angabe des Geburtsdatums darauf achten, in welcher Reihenfolge die Daten angegeben werden müssen: (Tag/Monat/Jahr oder Monat/Jahr/Tag).

Auch bei einer Rundreise ist im Adressfeld die Adresse der ersten Übernachtung anzugeben. Die Anträge sind so präzise wie möglich auszufüllen - das erleichtert die schnelle und problemlose Abfertigung bei der Immigration.

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Immigration

Vor den Schaltern der Einreisebeamten verläuft eine gelbe Linie - diese Linie bitte nur auf Anforderung übertreten! Der Beamte fragt in der Regel nach der Dauer und dem Grund der Reise. Bei der Einreise werden darüber hinaus aus Sicherheitsgründen von jedem Besucher die Fingerabdrücke genommen und ein digitales Foto angefertigt (Ausnahme: Personen unter 14 und über 79 Jahren).

Unbedingt vermeiden: Irgendwelche witzigen Bemerkungen - sowie Kommentare über die Sinnhaftigkeit des gesamten Prozedere's!

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APC - (Automated Passport Control)

Neu seit 2014 ist die Möglichkeit an Automaten, genannt APC-Kiosk, einzureisen. Diese Automaten können Reisende die nach dem VisaWaiverProgramm (ESTA) einreisen nutzen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Man ist mindestens schon einmal nach 2008 mit ESTA und dem gleichen Reisepass eingereist.

Die Einreise am Automaten ist ist kostenlos - es ist weder eine Mitgliedschaft erforderlich, noch muss man sich vorher registrieren. Airport's mit APC-Automaten.

Die Automaten befinden sich im Bereich der Passkontrolle/Immigration. Ein mehrsprachiges Menü (auch in Deutsch), führt einen durch alle notwendigen Schritte/Fragen. Nach der Beantwortung der Fragen muß man den Reisepass einscannen, Fingerabdrücke einscannen (nicht bei Kindern) und ein Foto von sich machen lassen. Freundliche Officer sollen für Fragen bereit stehen.

Reisende und Familienangehörige, die unter der selben Anschrift wohnen, können sich gemeinsam am selben Automaten registrieren lassen.

Nach Abarbeiten der Punkte erhält man einen Ausdruck und begibt sich damit zu einem Officer der Customs and Border Protection. Von diesem erhält man dann den begehrten Stempel in den Reisepass.

Anschließend holt man sein Gepäck und geht durch eine weitere Kontrolle, an dieser wird der Ausdruck einem Officer der Customs and Border Protection ausgehändigt.

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Zoll

Nach erfolgter Einreise holt man die Koffer (Baggage Claim). Mit dem gesamten Gepäck geht's jetzt zur Zollabfertigung. Dort gibt man das costum-forms (weisses Formular) ab - falls man nicht den APC-Kiosk nutzen konnte.

Bei einem Anschlußflug muss das Gepäck erneut eingecheckt werden.

Ab 21 Jahren darf zollfrei eingeführt werden:

  • 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 Kilo Tabak
  • 1 Liter Alkohol
  • Geschenke im Wert von 100 $
  • Zahlungsmittel bis 10.000 $ (Bargeld, Traveller Cheques, Wertpapiere)

Zollfrei ausgeführt, bzw. in Deutschland wieder eingeführt werden darf folgendes:

  • Waren im Wert bis zu 430 € für Erwachsene ( 175 € für unter 15jährige)
  • 200 Zigaretten bzw. 50 Zigarren oder 2 Kilo Tabak
  • 1 Liter Alkohol

Auch hier empfiehlt sich eine nochmalige vorherige Prüfung auf der aktuellen Seite vom Zoll. Hier der Link für Deutschland

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Einreise - Kanada

Änderungen für Flugreisende ab 15. März 2016

Für alle Staatsangehörigen, die zur Einreise nach Kanada kein Visum benötigen, wird bei Einreise oder Transit nach Kanada - auf dem Luftweg - eine elektronische Reisegenehmigung nötig (auch für Kinder). Diese nennt sich

eTA (electronic Travel Authorization) und muß online beantragt werden.

Die Gebühr dafür beträgt 7 CAD und ist ab Antragsbewilligung für fünf Jahre gültig, oder bis zum Ablauf des Reisepasses - je nachdem was früher eintritt.

Für den Antrag braucht man einen gültigen Reisepass, eine E-Mail-Adresse und eine Kreditkarte (VISA oder Mastercard) zur Zahlung der Gebühr.

Offizielle Seite um eTA zu beantragen.

Das eTA Antragsformular ist nur auf Englisch und Französisch erhältlich. Erläuterungen auf Deutsch zum Ausfüllen der einzelnen Feldern findet man hier.

Update: Am 3.3.2016 hat die CIC das Erfordernis für die eTA bis zum Herbst verschoben. Zwar bleibt die Regel, dass die eTA obligatorisch ist, in Kraft, allerdings wird wohl niemand von der Einreise abgehalten, der die eTA nicht hat und trotzdem alle anderen Anforderungen für die Einreise erfüllt.

Bei Einreise auf dem Land - und Seeweg wird keine eTA benötigt.

Deutsche Staatsangehörige sollten auch die Reise- und Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt beachten.

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Mietwagen

Eine Buchung in Deutschland ist sehr zu empfehlen!
Es ist in aller Regel am preisgünstigsten und es sind meistens alle wichtigen Versicherungen enthalten - z. B.:

  • CDW bzw. LDW - entspricht etwa unserer Vollkasko
  • EP = erhöhte Haftpflicht (in USA ist die Haftpflichtvers.summe sehr niedrig)
  • sowie Steuern + Gebühren
  • Oft wird noch ein zweites (etwas teureres Paket) angeboten, welches dann auch die Gebühr für den Zweitfahrer, sowie die 1. Tankfüllung beinhaltet.

Ein Mietwagen ist fast in ganz Amerika unbedingt erforderlich, da die Entfernungen meist sehr weit sind und nicht immer ein gutes Nahverkehrssystem vorhanden ist.

Der Schalter des Autovermieter's, bei dem das Auto gebucht wurde, ist in manchen Flughäfen direkt im Flughafen-Terminal. Meistens fährt jedoch einen kostenloser Shuttle-Service, zur etwas außerhalb des Flughafengeländes gelegenen Anmietstation. Dort braucht man den Voucher, den Führerschein, sowie Kreditkarte (für Kaution)

Immer wieder wird die Frage nach dem Führerschein gestellt. Da die Bestimmungen ob ein gültiger deutscher FS ausreicht oder zusätzlich ein internationale benötigt wird, in den jeweiligen Bundesstaaten unterschiedlich ist - kann man es hier nachlesen. (deutsch)

Die Links zu den offizielen Seiten der einzelnen Staaten sind hier gelistet. (engl.)

Wer noch im Besitz eines grauen FS ist, muß diesen aber erst in einen Kartenführerschein tauschen, um einen internationalen zu beantragen.

Fast alle Vermieter verbieten das Befahren unbefestigter Straßen, d.h. man hat dann keinen Versicherungsschutz. Sollte man es trotzdem in Erwägung ziehen, empfehle ich die Informationen in diesem Blog zu lesen.

Kindersitze - unsere deutschen Kindersitze entsprechen meist nicht der US-Norm. Also bleibt meist nur entweder einen vom Autoverleiher anzumieten (oft recht abgenutzt) oder wenn nötig vor Ort einen zu kaufen (z.B. Walmart). Ob, bzw. wann man einen benötigt hängt vom jeweiligen Staat ab. Hier findet man die gesetzl. Regelungen der einzelnen Staaten.

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Öffentliche Verkehrsmittel

Obwohl USA sicher ein Land für Autofahrer ist, gibt es auch einen öffentlichen Nahverkehr.

Bei Bedarf an öffentlichen Verkehrsmitteln sollte man sich jedoch unbedingt vorher genau im Internet darüber informieren.

z.B. für USA
Public-Transit-Übersicht in den einzelnen USA-Staaten, bzw.

Öffentl. Verkehrsmittel WELTWEIT, also auch Kanada, Europa, etc.
Gateway to Public Transportation Links

Oder auf der von mir erstellte alphabetischen Liste der mir bekannten Orte. Manche Städte bieten sogar freie Fahrten* (meistens im Zentrum und mit Trolley's) an.
Alphabetische Übersicht Öffentlicher Nahverkehr in USA und Kanada

Will man von einer Stadt zur anderen ohne Mietwagen fahren, bzw. längere Entfernung überbrücken, bleibt nur Inlandsflug, Zug z.B. Amtrak oder Bus.

Am bekanntesten mit größtem Netz ist Greyhound. Teilweise recht günstige Angebote auf diversen Strecken gibt es auch bei gotobus oder megabus. Im Netz findet man sicher auch noch andere.

Schwierig, bis teilweise nicht erreichbar sind ohne Auto die Nationalparks.

 

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Krankenversicherung

Unbedingt empfehlenswert ist eine private Auslands-Krankenversicherung. Diese kostet nur ein paar Euro und schützt im Notfall vor den hohen Behandlungskosten. Angeboten wird diese Versicherung entweder für die jeweilige Reisedauer, oder als Jahresversicherung (was sich bereits bei 2 Auslandsreisen im Jahr rechnet).

Sie ist meistens für beliebig viele Reisen bis zu einer jeweiligen Gesamtdauer von 6 Wochen, weltweit gültig. (Kosten ca. 8-10 € jährlich)

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Geld

Eine gültige Kreditkarte ist notwendig. Erstens wird diese zur Kaution-Hinterlegung beim Autovermieter benötigt, zweitens ist sie schlechthin das Zahlungsmittel in USA.

Master/Eurocard, bzw. Visacard werden fast überall problemlos angenommen. Auch ein zweite Karte ist empfehlenswert, falls mal eine Karte gerade nicht gelesen werden kann. Den Kreditrahmen vorher überprüfen - und evtl. vorher für die Reisezeit erhöhen lassen.

Einige Dollar in bar, für kleinere Ausgaben - z. B. evtl. anfallende Strassengebühren, Parkplatzgebühren, Getränke usw.

Mit US $ Travellercheck's kann man ebenfalls bezahlen - den Rest erhält man bar zurück. Da der Verkauf von Reiseschecks eingestellt wurde, muß man bei der Akzeptanz mit Einschränkungen rechnen.

In USA findet man fast durchwegs Netto-Preise - Shopping, Hotel, Restaurants etc.
Es kommen also noch die TAX (Steuer) dazu. Wie hoch diese in dem jeweiligen Staat ist kann man bei wikipedia nachlesen. Es gibt auch Staaten die bei Einkäufen keine Sales-Tax erheben -
z.B. Delaware, Montana, New Hampshire und Oregon.

Beim Tanken sind es Endpreise.

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Unterkunft

In den Staaten gibt es ein großes Angebot an Hotels - bzw. Motels in allen Preisklassen.

Empfehlenswert ist wenigstens die 1. Übernachtung zu buchen. Vorbuchen sollte man auch an Feiertagen und wenn man in den Nationalparks schlafen möchte.

Die restlichen Übernachtungen kann man sich vor Ort suchen. So bleibt eine gewisse Flexibilität erhalten - und man kann sich die Zimmer ansehen.

In den bekannten Motelketten, Motel6, Days Inn, Travelodge, Super 8, Comfort Inn, usw., gibt es ein kleines Büchlein mit den jeweiligen Unterkünften der Kette. Es ist auch möglich, an der Reception, das Motel für die nächste Nacht dort vorzubuchen.

In vielen Hotels/Motels gibt es "Smoking" bzw. "non-smoking" Rooms.

Die Preise für ein Zimmer in den USA sind in aller Regel "Zimmerpreise" und sind meistens für eine Belegung mit 2 Personen, manchmal aber auch bis zu 4 Personen. Für die 3. oder 4. Person wird oft ein Aufpreis von ein paar Dollar erhoben. Kinder als 3.oder 4. Person sind meistens kostenlos.

Die TAX = Steuer - wird extra berechnet und beträgt durchschnittlich 10-15%. Manche Hotels - besonders in Las Vegas - verlangen noch eine zusätzliche Resortgebühr.

Je nach Saison und Lage sollte man 50 bis 80 Dollar kalkulieren, in großen Städten, Nationalparks, sowie an Feiertagen kann dieser Preis aber auch deutlich überschritten werden.

Die Standard-Zimmer verfügen alle über ein Bad/WC, Telefon und Fernseher, oft auch Kaffeemaschine, Mikrowelle und Kühlschrank. Sehr viele Häuser verfügen zwischenzeitlich über kostenloses W-LAN (Ausnahme Las Vegas = kostenpflichtig).

Üblich sind folgende Bettengrößen:

  • Twin/Single (99 cm x 190,5 cm)
  • Full/Double (137 cm x 190,5 cm) ist die kleinste Doppelbettengröße
  • Queen (152 cm x 203 cm) ist breiter und länger als Full
  • King (198 cm x 203 cm)

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Ü-Spartipps - BRG

Es gibt auch sogenannte Couponhefte für ermäßigte Zimmerpreise, welche oft in den Visitor-Centern, Dennys-Restaurant, McDonalds etc. ausliegen. Diese Coupons kann man sich teilweise unter roomsaver.com auch vorher ausdrucken lassen.

Ich persönlich buche zwischenzeitlich die Hotels im Voraus, so können wir den Tag voll nutzen ohne uns Gedanken machen zu müssen, wo und wie wir am Abend unterkommen. Es ist meist möglich Raten zu buchen, welche auch kurzfristig kostenlos storniert werden können, sollte sich mal was an der Planung ändern. Dadurch kann ich auch oft die

BestRateGuarantee (kurz BRG)

nutzen, welche es von diversen Anbietern gibt. D.h. sollte man auf einer anderen Buchungsseite einen günstigeren Übernachtungspreis zu gleichen oder besseren Buchungsbedingungen finden, zahlt man den günstiger gefundenen Preis abzüglich einem %-Nachlass bis hin zur Frei-Übernachtung.

Damit die Garantie greift ist zu beachten - übereinstimmen müssen:
Hotel-Name + Adresse, Ü-Nachtungsdatum, Belegungszahl, Währung, Tarifbeschränkungen (erstattbar oder nicht erstattbar), Zimmerkategorie (Studio, Suite etc., mit oder ohne Frühstück, Art und Anzahl d. Betten z.B. King, Double oder Queen).
Buchen muß man natürlich auf der Webseite von der man die Garantie in Anspruch nehmen will.
Der Claim muss meistens innerhalb 24 Std. nach der Buchung eingereicht werden.
Ich empfehle unbedingt die jeweils gültigen Bedingungen vorher lesen, da sich diese jederzeit ändern können.

(Jeweilige Bedingungen schnell finden: s. auch meine Linkliste)

Zum Auffinden günstigerer Raten nutze ich häufig Suchmaschinen z.B.
kayak.com
und hotelscombined.com, sowie trivago.com - immer darauf achten, daß man auf der jeweiligen Länderseite bleibt damit die Preise des Landes angezeigt werden, für welches man die BRG in Anspruch nehmen möchte.

Eine gute Seite sich über die BRG zu informieren ist der brgdeals.blogspot.

Programme für Best-Rate-Garantien gibt es derzeit u.a.:

expedia.com (US-Seite) - Man erhält die günstigere Rate und einen Coupon über 50$. Der Coupon ist ein Jahr gültig und kann dann bei einer neuen Buchung eingelöst werden.

Es gibt maximal drei Coupons pro Account und Monat (es zählt das Buchungsdatum!).

Der Coupon ist ein Jahr gültig und kann dann bei einer neuen Buchung eingelöst werden.

Update 2014: Leider haben sich bei expedia.com die Bedingungen geändert. Die Coupons erhält man nun erst ca. 6-8 Wochen nach der Übernachtung. Gültig weiterhin 1 Jahr.

expedia.ca - die BestRateGarantie mit den o.g. Bedingungen. Diese Webseite ist interessant, falls man Zimmer in Kanada buchen will. Da Voraussetzung ja auch ist, daß die Währung der günstigeren Referenzseite übereinstimmen muß.

Wyndham Gruppe (Days Inn, Ramada, Super 8 usw.) - Leider haben sich die Bedingungen für Freiübernachtungen bei wyndhamrewards geändert und es gibt seit 2010 keine Freiübernachtungen mehr, sondern nur noch die günstigere Rate abzüglich 10% Rabatt.

choicehotels.com (Comfort Inn, Quality Inn, Sleep Inn, Econo Lodge usw.) - Es gibt eine Frei Übernachtung, allerdings nur einmal innerhalb 30 Tagen. Es zählt das Übernachtungsdatum!

Marriott - günstigere Rate abzügl. 25% Rabatt

Hilton - US $50 American Express Gift Cheque

IHG (Crowne Plaza, Holiday Inn, usw.) - 1. Nacht frei

ClubCarlson (Radisson, Radisson Blu, Country Inns, Park Inn, Park Plaza) - günstigere Rate abzügl. 25% Rabatt

SPG - Starwood Gruppe (W Hotels, Sheraton, Westin etc) - wahlweise einen Preisnachlass von 20% oder 2000 Starpoints

Hyatt - günstigere Rate abzüglich 20% Rabatt

Best Western - günstigere Rate und nach der Übernachtung eine $100 Best Western Travelcard

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Übernachtungen + Spartipps Las Vegas

Besonders in Las Vegas ist zu beachten, daß die Zimmerpreise sehr schwanken. So sind diese in der Regel für Freitag und Samstags-Übernachtungen um einiges teurer. Ebenso wenn Messen oder ein Events stattfinden.

Viele Hotels in Las Vegas verlangen eine Resort-Fee, welche mehr oder weniger Extras beinhaltet. Ab 6. April 2016 verlangen Hotels der MGM-Gruppe auch noch zusätzlich eine tägliche Parkgebühr von $10 (selfparking).

Genauere Beschreibung der Vor- bzw. Nachteile der einzelnen Parkgaragen + evtl. Kosten.

Alphabetische Las Vegas Hotel-Liste (deutsch) die zeigt ob Gebühren anfallen oder nicht - und was darin enthalten ist.

Wer es lieber mit Bildern will - bei Vegas Tripping gibt es neben Tipp's eine Auflistung der Hotels und den Gebühren. Außerdem erfährt man hier, welche Hotels ab 2016 auch noch die zusätzliche Parkgebühr verlangen.

Hier gibt's eine Liste der Resort-Gebühren, (mit Infos was darin enthalten ist) -
am Ende
sind die Hotels gelistet sind, welche keine Gebühr verlangen. (leider nicht immer aktuell)

Außerdem lohnt sich in Las Vegas immer auch nach einer Promotion zu schauen. Entweder man meldet sich bei den gewünschten Hotels für die Newsletter an oder schaut auf Webseiten, welche neben Infos zu Las Vegas auch die Promo-Codes veröffentlichen. Hier eine kleine Auswahl:

smartervegas.com (wenn man sich dort kostenlos registriert, findet man oft besondere Specials),

Vegas-Hotel.de (deutschsprachig),

earlyvegas.com,

cheapovegas.com oder VegasHotelSpecial.com.

Bei vegas.com findet man auch viele Tipps für:
Transport (Airport Shuttle, Monorail, Bus, Taxi etc)
Touren (in und um Las Vegas),
Attraktionen (unterteilt nach Interessen z.B.. für Kinder, kostenlos, Museen, Thrill-Ride),
Restaurants (unterteilt Dinner+Show, bargains (alles was günstig ist - Specials, Buffet, Steak, Drinks, Frühstück, etc.), Buffet-Restaurants und Themen-Restaurants

Übersicht für Buffet-Restaurants mit $-Preisen, Öffnungszeiten und Bewertung (deutschsprachig)

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Strom

USA hat 110 Volt. Es ist darauf zu achten, dass die elektrischen Geräte - wie Fön - umschaltbar sind.

Weiter benötigt man einen Steckdosen-Adapter, den man am besten bereits in Deutschland gekauft hat. (Vor Ort nur sehr schwer zu erhalten. Diesen Adapter benötigt man auch zum Aufladen der Akkus von Kameras, Video usw.

Zum Aufladen der Akkus von Digi-Camera ist auch ein Adapter für den Zigaretten-Anzünder im Auto recht praktisch.

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Telefon

In allen Motelzimmern steht ein Telefon. Die Gebühren können dort aber ganz erheblich sein.

Günstiger ist es mit "Prepaid Phone Cards" (Telefonkarten), für 5 oder 10$ - diese erhält man u. a. an Tankstellen - oder bei Walmart (AT&T Prepaid - Minutenpreis ca. 18 Cent nach Germany - keine sonstigen Kosten, die dort gekaufte kann man auch wieder aufladen lassen). Man wählt die auf der Karte stehende Tel.Nr. 0800-xxx (kostenfrei), dann den freigerubbelten Code - sowie für Deutschland die Vorwahl 01149 - die Ortsvorwahl ohne die erste Null - die gewünschte Anschlussnummer.

Zu empfehlen ist auch (vorher beantragen) die usa-callingcard.de
keine Grundgebühr - Vorauszahlung - Mindestumsatz, Abrechnung über Kreditkarte, Rechnung mit Einzelnachweis.

Mit dem Begriff "Handy" ruft man bei den Amerikanern lediglich ein hilfloses Schulterzucken hervor - es heißt dort: "mobile phone" oder " cell phone". Es funktionieren nur Tri-Band-Handys. Mit dem Provider vorher abklären, ob dieser ein Vertragsabkommen mit sog. Roaming-Partnern in USA besitzt. Falls ja, kann man in den Netzen der Roamingpartner in den USA telefonieren. Die Netze sind allerdings nicht so gut ausgebaut wie hierzulande!

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Rauchen

Rauchen ist grundsätzlich untersagt in allen öffentlichen Gebäuden - wie Krankenhäusern, Regierungsgebäuden, Museen, Schulen und Theatern. Natürlich auch in Flughäfen. Wenige internationale Flughäfen verfügen aber über Bereiche für Raucher. Bei Nichtbeachtung wird eine Geldbuße in empfindliche Höhe verhängt.

Das Rauchen in Restaurants wird ist zwischenzeitlich fast überall verboten. Auch viele Hotels haben keine Raucherzimmer mehr - sogar in Las Vegas. Legt man auf ein Raucherzimmer wert, lassen sich diese am Besten auf der jeweiligen Website buchen, da die einschlägigen Portale i.d.R. meist keine Smoking-rooms mehr anbieten.

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Essen und Trinken

Frühstück ist in den Motels/Hotels nicht immer im Übernachtungspreis enthalten. Wobei Kaffee eigentlich immer zu haben ist, entweder in der Reception - oder Kaffeemaschine auf dem Zimmer.

Viele Motelketten bieten aber ein continental breakfast kostenlos an. Dieses besteht meist aus Kaffee und Muffins oder irgendwelchem süßen Teilchen.

Das sogenannte deluxe breakfast, besteht in der Regel aus Kaffee, Tee, Orangensaft, Milch, Toast, Bagels, Butter, Marmelade, Frischkäse, Cereals und hin und wieder Obst oder Waffelteig zum Selbermachen.

Es gibt eine große Auswahl an Restaurants, aller Geschmacksrichtungen und Preislagen, von fast-food bis zum Gourmet-Tempel. Eine Aufzählung würde den Rahmen hier sprengen.

Für den Normal-Touri empfehlenswert sind meist sogenannte Family-Restaurants, teilweise mit Salatbuffet - oder "all you can eat" Restaurants. (z.B. Golden Corral, Homtown, Sizzler usw.)

Dort kann man für ca 10-15$ meist vernünftig essen. Kaffee und Softdrinks sind mit ca. 2-3$ recht günstig, und werden meist kostenlos ("free refill") nachgeschenkt.

In den meisten Lokalen ist es üblich "Wait to be seated", das bedeutet, dass man am Eingang wartet, bis man zu einem freien Tisch geführt wird. Wünscht man einen anderen Platz - z. B. weil man nicht auf den klassischen Bänken sitzen will, sondern auf einem Stuhl - kann man dies ohne Bedenken äußern.

Da in den Preisen bzw. der Rechnung kein Bedienungsgeld enthalten ist, wird ein sog. "Tip" von 10%-20% je nach Service erwartet. Dies ist der Lohn des Bedienungspersonals, also nicht vergessen! Man läßt diesen beim Verlassen entweder auf dem Tisch liegen, oder setzt den Betrag bei Bezahlung mit Kreditkarte auf den Beleg.

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Einkaufen

Jeans und Turnschuhe sind in den USA meist viel günstiger als in Deutschland zu haben. Outlet's, Fabrikverkauf von Designern, sind meist außerhalb auf der grünen Wiese zu finden. Jedoch kann man auch in den Mall's (Einkaufszentren) oft Schnäppchen machen.

Aber nicht vergessen, meist kommt noch die TAX (Steuer) hinzu. (siehe Geld). Es gibt aber auch Staaten die bei Einkäufen keine Sales-Tax erheben - z.B. Delaware, Montana, New Hampshire und Oregon.

Eine der größeren Outlet-Kette ist Premium Outlets. Auf deren Seite findet man auch schnell, welches auf der eigenen Reiseroute liegt und welche Stores im jeweligen Center vorhanden sind. Um Coupons für extra Prozente zu erhalten, kann man sich dort kostenlos registrieren und ist dann VIP-Mitglied. Als solches kann man sich dann die Coupons ausdrucken.

Hier ein Übersicht der Größen:

Damenkleidung
D 34 36 38 40 42 44 46 48  
USA 6 8 10 12 14 16 18 20  
Damenschuhe
D 36 37 38 39 40 41 42    
USA 5 6 7 8 9 10 11    
Herrenkleidung
D 44 46 48 50 52 54 56 58  
USA 34 36 38 40 42 44 46 48  
Herrenhemden
D 36 38 39 41 42 43 44 45  
USA 14 15 151/2 16 161/2 17 171/2 18  
Herrenschuhe
D 39 40 41 42 43 44 45 46  
USA 7 71/2 8 81/2 91/2 101/2 11 111/2  
Kinderkleidung
Alter 2-3 4-5 6-7 8-9 10-11 12 14 16  
USA 2-3 4-5 6-6x 7-8 10 12 14 16  
Kinderschuhe
D 24 26 27 28 29 30 32 33 34
USA 71/2 81/2 91/2 101/2 111/2 121/2 131/2 Y11/2 Y21/2

 

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Feiertage - Ferien

Die Reisesaison der Amerikaner beginnt an Memorial Day (letzter Montag im Mai) und endet mit dem Labour Day (erster Montag im September), da in dieser Zeit Schulferien sind.

Hauptreisezeiten sind wie bei uns die Sommermonate Juli und August. In dieser Zeit gibt es das größte Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten, Veranstaltungen und organisierten Touren. Allerdings sind dann auch die Hauptsehenswürdigkeiten wie etwa die Nationalparks recht überlaufen, Übernachtungsmöglichkeiten schon früh am Tag belegt und die Preise entsprechend hoch.

Meiden sollte man nach Möglichkeit die langen Sommerwochenenden an Memorial Day und Labour Day. Seen, State Parks, Naherholungsgebiete und Nationalparks in der Nähe größerer Städte sind dann bereits ab Mittwoch restlos überfüllt.

Feiertage

  • 1.Januar * Neujahrstag
  • 3.Montag im Februar * Washington's Geburtstag
  • Freitag vor Ostern * Karfreitag
  • letzter Montag im Mai * Memorial Day
  • 4.Juli * Unabhängigkeitstag
  • 1.Montag im Sept. * Labour Day
  • 2.Montag im Okt. * Columbus Day
  • 11. November * Veterans Day
  • 4.Donnerstag im Nov. * Thanksgiving Day
  • 25.Dezember * Weihnachten

Einige Staaten haben zusätzliche Feiertage. Öffentliche Institutionen wie Banken sind an Feiertagen in der Regel geschlossen, während Museen und Supermärkte (etwas kürzer als sonst) oft geöffnet haben.

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Nationalparks

Bei einer Reise in den Westen, wird man sicher mehrere Nationalparks besuchen. Der Eintritt in einen Nationalpark kostet meist $10 oder $20, deshalb rechnet sich der
America the Beautiful - National Parks and Federal Recreational Lands Pass - Annual Pass
Dieser Jahrespass ist ab dem Monat des Kaufes für 12 Monate gültig und kostet derzeit $80. Damit ist der Eintritt für alle US Nationalparks abgedeckt, auch für alle Personen im PKW.

Ferner sind mit diesem Pass die Gebühren für Parks, die vom U. S. Fish and Wildlife Service, dem U. S. Forest Service und dem Bureau of Land Management beaufsichtigt werden, abgedeckt. Also z. B. "National Forests", die Eintritt verlangen. Gebühren für Parken, Camping etc. sind nicht eingeschlossen.

Die Pässe sind an jedem Eingang eines Nationalparks erhältlich. Der Pass ist nicht übertragbar, d.h. der Käufer muss immer dabei sein. Teilweise wird der Reisepass zur Kontrolle verlangt.

Bei der Einfahrt in einen NP, erhält man auch automatisch Infomaterial für den Park.
Ein Besuch im jeweiligen Visitorcenter ist sehr zu empfehlen.

Info über alle 388 Parks in USA (englisch).

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