Flagge California Flagge California
5. Tag - Sonntag 26. Juni 2005
Route Stockton CA - Jamestown CA - Hwy 49 CA - Sonora CA - Columbia CA - Jackson CA - Placerville CA -
South Lake Tahoe CA
Wetter sonnig 86 F - 30 C
Meilen 245 km 394
Übernachtung Secret Honeymooners Inn $ 37
Bemerkung das 3. angebotene Zimmer war o.k.
Restaurant Rancheria Casino, Jackson $ 27
Bemerkung super Buffet
Zum Vergrößern der Fotos, klicke bitte ins Bild.

Etwa um halb 9 sind wir zu unserem heutigen Tagestrip aufgebrochen in Richtung

Jamestown - CA

Railtown 1897 State Historic Park

tägl. 9:30 - 16:30, frei, geführte Rundhoustour 2$

Der Park liegt genau dort wo die Sierra Railway Company 1897 ihren Betrieb aufnahm. In Railtown wird die Schmalspuranlage aus dem Ende des 19. Jahrhunderts wie zur ihrer Einsatzzeit erhalten. Dazu zählt der Fuhrpark wie auch die historischen Gebäude, sei es die Werkstätten oder auch die Bahnhofsstation und auch verschiedene Eisenbahngerätschaften.

Jamestown CA - Railtown 1897 State Historic Park

Der ganze Stolz der Railtown sind jedoch die vier ausgestellten Dampflokomotiven von Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.

Der State Park ist auch der Eisenbahndrehort Hollywoods. Hier wurde "12 Uhr Mittags" - der wohl legendärste Western der Filmgeschichte - und mehr als 200 weitere Filme und Fernsehproduktionen gedreht.

Von April bis Oktober gibt es am Wochenende (für 6$) Mitfahrgelegenheiten, in einem der historischen Züge. Dieses einmalige Fahrerlebnis dauert etwa 40 Minuten. Der Zug geht ab 11 Uhr, zur jeder vollen Stunde, und die Fahrstrecke ist ca. 20 Kilometer lang.

Leider fand heute die Zugfahrt nur mit einer Diesellok statt. Nachdem wir für die Fahrt viel zu früh dran waren, haben wir es dann sein lassen.

Jamestown CA - Railtown 1897 State Historic Park

Wäre das nicht die richtige Koffergrösse? Um den unseren zu füllen, gab's im Bahnhof - "für meinen Chauffeur" - noch ein Poloshirt.

Anschliessend sind wir noch etwas durch die schöne

Historic Downtown

Jamestown CA - Historic Downtown

mit vielen kleinen Geschäften (Antiquitäten und etwas Krimskrams) geschlendert.

Jamestown CA - Historic Downtown

Das Büro des Sheriff's ist übrigens eines der ältesten ununterbrochen genutzten Offices in den Staaten.

Außer mit Touristen ein Pläuschchen zu halten, scheint er nicht allzu sehr beschäftigt zu sein.

Wir machen uns auf den Weg nach

Sonora - CA

(ca.4500 Einwohner) war zur Zeit des Gold Rush eine der größten, reichsten und wildesten Städte im gesamten Gold Country, da sie in unmittelbarer Nähe der ertragreichsten Mine (Big Bonanza) der Mother Lodge lag und hatte damals den Beinamen "Queen of the Southern Mines".

In der Zeit von 1848 - 1850 wurde in der Umgebung von Sonora 12 Tonnen Gold gefunden. Ende des 19.Jahrhunderts wurde Sonora dank der Eisenbahn zum Handelszentrum.

Sonora CA - Downtown

Mit den gut erhaltenen historischen Gebäuden ist Sonora auch einen Besuch wert und wird nicht umsonst als das "Juwel des Gold Country" bezeichnet.

Die Stadt erstreckt sich über sieben Hügel und entlang der Hauptstraße - der Washington Street - stehen wundervoll hergerichtete viktorianische Holzhäuser.

Aus diesem Grund wird Sonora auch Klein-San Francisco genannt.

Sonora wurde von mexikanischen Minenarbeitern gegründet und hatte Anfang 1849 mehr Einwohner als heute. Die Mexikaner kamen aus dem nordwestlichen Sonora Gebiet Mexikos.

Unser Weg führt uns weiter nach

Columbia - CA

Columbia galt in der Zeit zwischen 1850 und 1870 als eine der wichtigsten Goldgräberstädte in der Goldrushzeit in Kalifornien. Columbia war die zweitgrößte Stadt (ca. 6000 Einwohner) Kaliforniens.

In der Boomzeit von Columbia fand man dort wöchentlich Gold in einem Wert von 100.000 Dollar.

1858 wurde in Columbia die legendäre Wells Fargo Express Company gegründet um die öffentliche Verkehrsverbindung herzustellen und das Gold aus dem Ort zu bringen.

Wie überall an der Mother Lodge versiegten die Goldfunde und die Einwohnerzahl der Stadt sank rapide ab. 1880 waren es nur noch 500.

1945 kaufte die kalifornische Regierung das Gebiet der fast verfallenen Stadt auf und errichte den

Columbia State Park

täglich 9 - 17 Uhr; Eintritt: frei

Columbia CA - Columbia State Park

Sie ist heute sicher eine der wenigen Städte in Kalifornien in der man das Gefühl hat, wie das Leben im Wilden Westen wohl gewesen ist.

In den schön restaurierten Gebäuden arbeiten Handwerker noch wie Damals.

Zwölf Straßenzüge wurden relativ authentisch wieder hergerichtet. Vor dem roten Ziegelgebäude der Wells Fargo Station hält auch heute noch eine Postkutsche. Wer es gemütlich haben möchte kann sich mit dieser durch Columbia kutschieren lassen.

Columbia CA - Columbia State Park

Eine Schule, eine Schmiede, Postkutschen, Holzhütten von Goldsuchern, Feuerwehrgerätschaften, einen Friseursalon, sogar eine Zahnarztpraxis samt Werkzeug ist zu besichtigen, sowie ein Hotel, zwei Saloon's.

Allerdings gab's für unseren "Driver" noch keinen Drink.

Columbia CA - Columbia State Park

Columbia CA - Columbia State Park

In den liebevoll eingerichteten Läden gibt es allerlei Kleinigkeiten zu erstehen.

Da frägt sich scheinbar jemand -

soll ich - oder lieber nicht?

Am Planwagen gibt's heute die kleine Stärkung für Zwischendurch. Man gewinnt wirklich den Eindruck: der Wilde Westen lebt.

Columbia CA - Columbia State Park Columbia CA - Columbia State Park Columbia CA - Columbia State Park Columbia CA - Columbia State Park

Im Museum des Parks gibt es haufenweise Ausstellungsstücke aus der Anfangszeit des Gold Rush und einen Film über die Geschichte von Columbia. Selbst am Gold waschen kann man sich versuchen - oder eine Goldmine besuchen. Innerhalb des Parks kann man sich auch ein Pferd ausleihen.

Uns hat es sehr gut gefallen und wir fahren weiter nach

Jackson - CA

Amador County & Visitors Bureau, 125 Peek Street, Jackson, California 95642

Amador County Museum

225 Church Street, MI-SO 10-16, Donation 1$

An Hand von Modellen werden die verschiedenen Goldschürftechniken sehr lebendig dargestellt.

Kennedy Mine

Nur SA+SO 9$

Der tiefste Schacht geht fast 2000 Meter tief in die Erde und war bis 1942, als die Mine geschlossen wurde, die tiefste Mine in Nordamerika.

In ihrer aktiven Zeit wurden insgesamt 70 Millionen Dollar geschürft. Leider ist die Mine nur am Wochenende von März bis Oktober geöffnet.

Jackson Rancheria Casino

12222 New York Ranch Road, Jackson California 95642

Für's Dinner-Buffet, waren wir noch ein klein bisschen zu früh dran, konnten uns aber gleich auf die Reservierungsliste eintragen, so daß wir gleich bei Beginn einen Platz bekamen.

Nachdem ich die Tür meines Party/USA-Keller mit den teilweise recht schönen, bunten Players-Cards beklebt habe und noch welche brauchen kann, haben wir uns registrieren lassen.

Dafür haben wir dort auch noch einen 10 Dollarschein in bar als "Begrüßungsgeld" erhalten. Da macht doch urlauben gleich nochmals soviel Spaß. Das anschließende Buffet war einfach Spitze.

So gestärkt fuhren wir über Sutter Creek und Amador City nach

Placerville - CA

Placerville CA

Placerville CA

Placerville trägt den Spitznamen Hangtown.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts machten die Bürger dieser ehemaligen Minenstadt mit Verbrechern kurzen Prozess, und verurteilten sie im Blitzverfahren zum Tode durch Erhängen.

Wir machten noch einen kleinen Spaziergang durch das wirklich nette Städtchen.

Placerville CA Placerville CA Placerville CA Placerville CA

Knapp 2 Kilometer nördlich von Placerville befindet sich der

Gold Bug Park

Bedford Avenue - Parken u Eintritt frei

In diesem 15 Hektar großen Park wurden insgesamt 17 Millionen Dollar in Gold gefunden, was im 19. Jahrhundert eine riesige Menge an Geld war. Auf dem Gelände gibt es mehr als 200 kleinere Minen.

Einige Stollen sind hell erleuchtet und können besichtigt werden. In einer der Minen kann man bis zu 100 Meter hineingehen.

Mit einer Audio-Kassette 1$ (auch in Deutsch) kann man den Gold Bug Park und die

Placerville CA

Gold Bug Mine and Stamp Mill

10:00 - 16:00, Eintritt 4 $

erforschen.

Wie man auf der Uhr ersehen kann, müssen wir aber weiter nach

South Lake Tahoe - CA

wo wir uns auf die Suche nach einem Quartier machten.

Es war alles relativ voll, und nachdem wir gerne 2 Betten oder mindestens ein Kingsize-Bett wollten, gestaltete sich die Zimmersuche etwas schwierig. Als wir dann ein Haus mit dem gewünschten Bett gefunden hatten, war das erste und zweite zugewiesene Zimmer nicht so tolle, so daß wir uns eigentlich auf die Suche nach einem anderen Motel machen wollten.

Die Wirtin zeigte uns dann das 3. Zimmer - dies war o.k. Wenn uns auch die vielen, großen Spiegel hinter- vor- und über dem Bett etwas komisch vorkamen. Ferner war eine riesige Whirlpool-Badewanne im Zimmer.

Die Wirtin brachte auch sofort große, flauschige Badetücher. Als wir dann den TV einschalteten und in dem so prüden Amerika als erstes ein Sexvideo drauf war, wußte ich - was ein "Adult-Hotel" in USA ist. Wieder eine Erfahrung reicher.

Ich genoss noch die schöne Wanne und ein - oder waren es zwei? Gläschen Wein und ab ins Bett.

 

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