Flagge Oregon Flagge Oregon
12. Tag - Sonntag - 03. Juli 2005
Route Portland OR - Historic Columbia River Hwy OR -
Warm Springs OR - Portland OR
Wetter teilw. recht heiß 90 F - 32 C
Meilen 260 km 418
Übernachtung Comfort Suites Gresham/Portland $ 65
Bemerkung  
Restaurant Sizzler $ 17
Bemerkung Das Steak m. Buffet war ausgesprochen gut
Zum Vergrößern der Fotos, klicke bitte ins Bild.

Portland - OR

Nach zwei ruhigen Tagen geht's heute wieder auf Sightseeing-Tour. Wir machten uns also nachdem Frühstück auf den Weg zum

Historic Columbia River Highway - OR

Zur I 84 East hatten wir ja nicht weit. Bei der Exit 18 geht es dann auf den Hwy 30. Der historische Columbia River Highway hat seinen Ursprung am Ufer des Sandy River und windet sich, nahe der Stelle, wo die Entdecker Lewis und Clark im Jahre 1805 ihr Lager aufgeschlagen hatten, am bewaldeten Ufer entlang.

Den ersten Blick auf den Columbia River und die Columbia-Schlucht konnten wir am

Chanticleer Point

Historic Culumbia River Highway OR - Chanticleer Point

Historic Culumbia River Highway OR - Crown Point mit Vista House

des Portland Women's Forum State Park genießen.

Chanticleer Point mit Blick auf den

Crown Point mit dem Vista House

Diese super Aussicht inspierierte Sam Hill zum Bau des Highway's. Der Unternehmer Sam Hill stellte sich mehr als nur einen Weg durch die Columbia River Gorge vor. Er hatte die Idee einer Überlandstraße nach dem Vorbild Europas zu bauen.

Gemeinsam mit dem Ingenieur Samuel Lancaster präsentierte Hill seine Vision, einer Straße die hoch über dem Ufer des Columbia entlang führt, den führenden Persönlichkeiten der Stadt Portland.

Ohne die Hilfe moderner Baumaschinen oder Computer bauten sie die erste bedeutende gepflasterte Straße im pazifischen Nordwesten, und zwar mit einem Verlauf, den man damals nahezu als nicht realisierbar bezeichnen konnte. Das Projekt wurde nicht nur mit Arbeitern, Pferden und innovativer Ausrüstung bewerkstelligt, sondern auch mit viel Feingefühl, um die Schönheit der Natur mit den Erfordernissen der Zivilisation zu vereinen.

Baubeginn war im Jahre 1913. Fertiggestellt war die gepflasterte Straße von Portland bis The Dalles 1922. Auf dem Weg zu dem Aussichtspunkt

Crown Point

konnten wir noch Teile des alten Mauerwerks bewundern, welches einer der herausragendsten Merkmale des historichen Columbia River Highway sind.

Bei der teilweisen Rekonstruierung, wurde sehr viel Wert darauf gelegt, die Erinnerung an eine Zeit zu bewahren, als eine Fahrt durch die Gorge noch etwas geruhsamer verlief.

Historic Culumbia River Highway OR - Vista House

Das Vista House ist einer der Schätze Oregons und gehört zu den meist fotografierten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Columbia River Gorge.

Das Gebäude wurde als Denkmal für Oregons Pioniere errichtet und steht an einer der höchsten Stellen der Fahrt.

Historic Culumbia River Highway OR - vom Crown Point

Es bietet eine einmalige Aussicht auf den Columbia River in beide Richtungen, bis hinunter zum Rooster Rock, und über die Berge hinweg in den Staat Washington.

Die sich hinunterwindenden Serpentinen, mit einem Höhenunterschied von etwa 180 Metern, fügen sich hervorragend in die Landschaft der Cascades ein.

Historic Culumbia River Highway OR - Bridal Veil

Historic Culumbia River Highway OR - Bridal Veil

Das Durchfahren dieser Serpentinen birgt freudige Überraschungen in Form einiger bemerkenswerter Wasserfälle.

Verstärkt wird die Wirkung noch durch die Brückenbögen und Felsbarrieren, die Straßenführung um Basalttürme herum, und die stillen Wanderwege zu den Wasserfällen

Latourell Falls - Shepperds' Dell - Bridal Veil.

Historic Culumbia River Highway OR - Latourell Falls Historic Culumbia River Highway OR - Shepperds' Dell Historic Culumbia River Highway OR - Bridal Veil

Der Zugang zu den Wahkeena Falls war leider gesperrt. So machten wir nur einen kleinen Rundgang. Bei dem wir dann aber einen wunderschönen Ausblick auf den Columbia River hatten.

Historic Culumbia River Highway OR Historic Culumbia River Highway OR Historic Culumbia River Highway OR

Multnomah Falls

Es sind die am häufigsten besuchten Wasserfälle, was Erich bei der Parkplatzsuche gleich zu spüren bekam. Aber er hatte dann doch Glück - fand einen Parkplatz und mich unter vielen Asiaten auch noch.

So konnten wir doch noch gemeinsam das Tosen des von der etwa 180 Meter hoch liegenden Basaltkante in das quirlige Becken hinabstürzenden Wassers bestaunen.

Überall, eingefügt in die feuchte, moosige Landschaft, konnten wir hier die Spuren der Straßenbauer entdecken.

Den Brückenbogen, der sich elegant über den Wasserfall spannt, die als Eingangstor zu diesem Bereich dienenden Halbviadukte und die steinernen Begrenzungen, die für die Sicherheit bei der Fahrt zur Oneonta Gorge und den Horsetail Falls sorgen.

Historic Culumbia River Highway OR - Multnomah Falls Historic Culumbia River Highway OR - Multnomah Falls Historic Culumbia River Highway OR - Multnomah Falls Historic Culumbia River Highway OR - Multnomah Falls Historic Culumbia River Highway OR - Multnomah Falls

Bei den

Horsetail Falls

Historic Culumbia River Highway OR - Horsetail Falls

Historic Culumbia River Highway OR - Horsetail Falls

war es dann wieder wesentlich ruhiger.

Wir unternahmen einen kleinen Sparziergang vorbei am Wasserfall und der Brücke, um über den Picknickplatz und ein Stückchen zu Fuß auf dem legendären Highway wieder zu unserer "Kutsche" zu kommen.

Anschließend besuchten wir den

Bonneville Lock and Dam

Bonneville Lock and Dam OR

Mit dessen Bau wurde 1933 begonnen wurde und 1937 war er fertiggestellt.

Da Staudämme unter Aufsicht des Militärs stehen, muß man zuerst durch so eine Art "Alibi-Kontrolle". Kofferraum auf - ein kurzer Blick hinein, und man darf aufs Gelände fahren.

Was in unseren Koffern und in den vielen Tüten war, interessierte wirklich keinen.

Dieses gigantische Stauwerk versorgt mit seinen Turbinen die ganze nordwestliche Region der USA mit Strom. Aus Naturschutzgründen wurden in den 1970er Jahren auch mehrere Fischtreppen gebaut, über die Lachse und Forellen die Möglichkeit haben, das Bauwerk auf ihrem Weg zu den Laichplätzen unbeschädigt zu passieren. In einer kleinen Ausstellung kann man sich recht gut informieren.

Gleich gegenüber ist eine

Bonneville Hatchery

Ursprünglich hieß die 1909 erbaute Fischzucht "Central Hatchery". Auch hier machten wir einen kleinen Rundgang. Es herrschte recht reger Betrieb - am Sonntag scheint die Hatchery ein Familienausflugsziel zu sein.

Bonneville Hatchery OR Bonneville Hatchery OR Bonneville Hatchery OR Bonneville Hatchery OR

Unsere Weiterfahrt führte uns über die kostenpflichtige Bridge of the Gods in den Bundesstaat Washington.

Mount Hood - OR

Dort fuhren wir den schönen Lewis and Clark Highway entlang bis White Salmon.

Über die Hood River Bridge ging es dann wieder nach Oregon und auf dem Mount Hood Scenic Byway (Hwy 35 + Hwy 26) vorbei am Mount Hood nach

Warm Springs - OR

Es ist das größte Indianerreservat Oregons. und Heimat der Stämme Wasco, den WallaWalla (später Warm Springs genannt) und den Northern Paiute. Besonders sehenswert ist hier das modern gestaltete Warm Springs Museum.

Landschaftlich reizvoll war dann noch die Fahrt von Warm Springs über das
Kah-Nee-Ta Resort nach Simnasho.

Auf dem Heimweg zu unserem Comfort Suites Hotel in Gresham sind wir dann noch bei Sizzler eingekehrt.

 

zurück zum 11. Tag weiter zum 13. Tag

zurück zur Tagesübersicht

Valid HTML 4.01 Transitional