Flagge Montana Flagge Montana
18. Tag - Samstag -09. Juli 2005
Route Helena MT - Our Lady of the Rockies MT - Butte MT - Whitehall MT
Wetter heiß, ab Mittag Regen 88 F - 31 C
Meilen 131 km 210
Übernachtung Super 8, Whitehall $ 65
Bemerkung ausgesprochen mieser Service
Restaurant L & D, Chinese Buffet - $ 13
Bemerkung Lunch in Butte, war recht ordentlich
Zum Vergrößern der Fotos, klicke bitte ins Bild.

Helena - MT

Nachdem eine Gruppe von vier Goldsuchern aus dem US-Bundesstaat Georgia Gold entdeckte wurde die Stadt am 30. Oktober 1864 als "Crabtown" gegründet.

John Crab war einer der Gründer. Nachdem sich mehr und mehr Goldschürfer ansiedelten und die Stadt sich weiter vergrößerte, wurde entschieden den Namen der Stadt zu ändern. Helena wurde in Anlehnung an die Stadt Saint Helena in Minnesota gewählt.

Während des 20 Jahre andauernden Goldrausches förderte man Gold im Gegenwert von 3,6 Milliarden US-Dollar. 1875 wurde das florierende Helena als Hauptstadt von Montana gewählt, und löste damit Virginia City ab.

Nach einem recht ordentlichen Frühstück brechen wir auf zum

State Capitol

6th Street / Montana St, selfguided tour Mo - Sa 8-17:00

Blick aus dem State Capitol, Statue Thomas Francis Meagher

Das Gebäude im griechischen neoklassisschen Stil (Foto s. gestern) wurde zwischen 1896 und 1902 gebaut. Die Seitenflügel wurden 1909-1912 hinzugefügt.

Auf der Kupfer-Kuppel steht eine Statue, welche liebevoll "Lady Liberty" genannt wird.

Rund um die Kuppel befinden sich vier Gemälde der Frühgeschichte Montana's. Dargestellt werden Native Chief Charlo, Trapper Jim Bridger, Gold-Miner Henry Finnis Edgar und ein Cowboy.

Im westlichen Bogen der Rotunde ist das von Amedee Joullin geschaffene Gemälde "Driving The Golden Spike".

Die von Gareth Curtiss geschaffene Statue stellt Senator Mike Mansfield und seine Frau Maureen dar.

Helena MT - State Capitol Helena MT - State Capitol Helena MT - State Capitol, Gemälde "Driving The Golden Spike" Helena MT - State Capitol, Senator Mike Mansfield und seine Frau Maureen

Da es Samstag war, konnte man sämtliche Etagen in Ruhe besichtigen und Parkplatzprobleme gab es auch nicht.

Es ist immer wieder faszinierend, daß man in den Staaten überall rein darf. Möchte mal so ungestört in unserem bayerischen Landtag herumspazieren.

Anschließend machten wir uns auf den Weg zur

Cathedral of St. Helena

Ecke Lawrene St/Warren St

Von Außen haben wir das Kirchengebäude zum Glück schon gestern fotografiert, da es heute recht bewölkt ist. Nun bewundern wir das Gotteshaus von Innen.

Helena MT - Cathedral of St. Helena

Diese Neu-Gotische Kirche wurde nach dem Vorbild der Votivkirche in Wien gebaut.

Helena MT - Cathedral of St. Helena

Die Fenster wurden alle in München hergestellt, was uns doch mit ein wenig Stolz erfüllte.

In der Kirche probte während der Besichtigung ein Gesangsduo und anschließend begleitete der Organist einen Solo-Sänger, so daß wir uns auch noch von der super Akkustik der Kirche überzeugen konnten.

Helena MT - Cathedral of St. Helena Helena MT - Cathedral of St. Helena Helena MT - Cathedral of St. Helena Helena MT - Cathedral of St. Helena

Unsere Weiterfahrt durch die historical Town führte uns zur

Original Governors Mansion

304 N. Ewing, Tour um 12-13-14-15 und 16 Uhr, Di-So 4$

Helena MT - Original Governors Mansion

Helena MT - Original Governors Mansion

Die 1888 gebaute Mansion war das viktorianische Zuhause von neun Montana Gouverneuren zwischen 1913 und 1959.

Die Einrichtungsgegenstände aus dieser Zeit sind noch erhalten.

Dann fuhren wir auf der Interstate 15, wo wir einen Blick auf die Statue

Our Lady of the Rockies - MT

Butte MT - Our Lady of the Rockies

haben.

Die gut 27 Meter hohe Marienstatue ist Amerikas größte Marienskulptur und nach der Freiheitsstatue die zweithöchste Statue in den Vereinigten Staaten.

Die Straße zur Statue kreuzt privates Land, so ist ein Besuch der Lady nur mit Tourbussen möglich.

Informationen dafür erhält man hier: Lady of the Rockies aus der Nähe.

Vom Gipfel der östlichen Hügelkette der kontinentalen Wasserscheide schaut die von Laurien Eugene Riehl designte und nachts beleutete Statue auf

Butte - MT

Butte MT - Sign

Die Ende des 19. Jahrhunderts gegründete Bergbausiedlung galt einst als reichster Hügel der Erde.

Man förderte in mehr als 150 unterirdischen Minen täglich rund um die Uhr Kupfer, Gold und Silber. Butte hatte 1917 als reiche Kupferbergwerksstadt bis zu 100.000 Einwohner.

Butte MT - Fördertürme

Als die Minen erschöpft waren, verließen die Menschen die Stadt.

Heute sind es ca. 30.000 Einwohner. Der erste Stopp ist eine Tagebau-Kupfergrube, die jetzt voll Wasser ist.

Die Fahrt führt uns weiter durch die zum Teil restaurierte Altstadt mit Industiellenvillen, Rathaus, Freudenhaus, etc.,

Butte MT - Fördertürme

Zum Schluss geht es zum Bergbau-Museum. Dort wurden auch alte Häuser wie Kirche, Schule, Kneipen und Werkstätten wieder aufgebaut.

Um einen alten Förderturm gruppieren sich Maschinen und Geräte aller Art. Auch eine alte Dampflok ist zu sehen.

Charles Clark Chateau Museum

321 W Broadway Street

Butte MT - Charles Walker Clark Mansion

Das historische Herrenhaus mit 26 Zimmern wurde im Jahre 1898 von Charles Walker Clark, dem ältesten Sohn des einstigen Kupferkönigs und US-Senator William Andrews Clark, gebaut.

Das Museum beherbergt eine vielfältige Sammlung von Kunstwerken aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Außerdem werden wechselnde Ausstellungen bildender Kunst von lokalen, staatlichen, regionalen und nationalen Künstlern angeboten.

Leider hatten wir in Butte etwas Pech, erst fanden wir kein ordentliches freies Zimmer und zweitens verhieß der Blick nach oben nichts Gutes.

Als dann der Regen zu heftig wurde, beschlossen wir erstmal zum Lunchen in's L & D Restaurant zu gehen. Das chinesische Buffet war auch recht lecker und ausgesprochen günstig. Grins :-)

Petrus schloß aber seine Schleusen nicht, so daß wir nach

Whitehall - MT

weiterfuhren. Hier haben wir uns dann im Super 8 eingemietet. Die Zimmer waren zwar sauber, das Personal nicht gerade freundlich, und wie solls an einem solchen Tag auch sein, mußten wir auch noch feststellen daß die Fliegengitter kaputt waren. Alle dreißig Minuten Mückenjagd, so waren wir auch beschäftigt.

Zum Glück hatten wir noch ein Fläschchen kalifornischen Wein im Auto, den wir dann noch genossen.

 

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