Flagge Utah Flagge Arizona
27. Tag - Montag - 18. Juli 2005
Route Cedar City UT - Cedar Breaks NM UT -
Bryce Canyon NP UT - Red Rock Canyon UT - Staircase Escalante NM UT - Page AZ
Wetter sehr heiß, 113 F - 45 C
Meilen 299 km 481
Übernachtung Budget Host $ 50
Bemerkung Motel sehr einfach aber sauber
Restaurant KFC $ 14
Bemerkung all you can eat
Zum Vergrößern der Fotos, klicke bitte ins Bild.

Cedar City - UT

Gleich nach dem Kaffee machten wir uns auf den Weg. Wir fuhren auf der landschaftlich wirklich schönen SR 14 bis zur SR 148 durch das

Cedar Breaks National Monument - UT

Eintritt 4$ p.Person - oder Nationalparkpass

Das Cedar Breaks National Monument befindet sich auf rund 3000 m Höhe und ist damit der höchstgelegenste Park Utah's. Er sieht aus wie die kleine Schwester des Bryce Canyon, ist aber bei weitem nicht so überlaufen.

Durch die Höhe bedingt sollte man hier mit kalten Temperaturen auch im Sommer rechnen! Wir empfanden die kurzfristige Erfrischung von ca. 20 C als äußerst angenehm.

Cedar Breaks NM UT - Visitor Center Cedar Breaks NM UT - Point Supreme Cedar Breaks NM UT - Wildblumen Cedar Breaks NM UT - Sunset View

Die kleine Rangerstation befindet sich in einem sehr urigen Blockhaus, welches 1938 als Cabin erbaut wurde und nun als Visitor Center genutzt wird.

Von dort führt ein kurzer Weg zum ersten Aussichtspunkt, dem Point Supreme und wir konnten uns auch an den herrlichen Wildblumen erfreuen.

Cedar Breaks NM UT - Chessman Ridge Overlook Cedar Breaks NM UT - Chessman Ridge Overlook Cedar Breaks NM UT - North View Cedar Breaks NM UT - North View

Die nächsten Stopps machten wir am Sunset View und dem Chessman Ridge Overlook. Die letzten Eindrücke konnten wir dann am North View genießen.

Dann machten wir uns auf den Weg zum

Bryce Canyon NP - UT

Eintritt 20 $ od Nationalparkpass

Bryce Canyon NP UT - Paria View

Es ist nicht unser erster Besuch im Bryce Canyon Nationalpark, aber die phantasievolle Formengebung ist immer wieder beeindruckend. Bei unseren früheren Besuchen war es immer recht kalt und wir hatten teilweise sogar noch Schnee, diesmal war es dafür um so heißer.

Bryce Canyon NP UT - Paria View

Die bizarren Formen sind geologisch gesehen das Produkt von Ablagerung, Hebung und Erosion. Die Felsspitzen, Zacken und Türme werden als Hoodoo bezeichnet. Die Nativen betrachteten sie als zu Stein gewordene Menschen und mieden diesen Ort.

Wir fuhren bis zum Ende im Süden, da wir die 12 Aussichtspunkte des Parks so am Besten anfahren konnten.

Rainbow + Yovimpa Point

Der Rainbow Point ist der höchste Aussichtspunkt innerhalb des Parks. Von hier aus reicht der Blick bis zum Navajo Mountain. Ebenso kann man das 90 Meilen entfernten Kaibab Plateau (Grand Canyon North Rim) in Arizona sehen. Im Vordergrund sind die großen Kiefernwälder, und am Rande des Plateaus gedeihen die bizarren -über tausend Jahre- alten Bristlecone Kiefern.

Ein kurzer Weg führt zum Yovimpa Point. Die in Stufen abfallenden Felsterrassen bekamen ihren Namen nach den Farben: pink, gray, white, vermilon und chocolate.

Bryce Canyon NP UT - Rainbow Point Bryce Canyon NP UT - Rainbow Point Bryce Canyon NP UT - Rainbow Point Bryce Canyon NP UT - Yovimpa Point

Es folgen die nächsten Aussichtspunkte

Bryce Canyon NP UT - Black Birch Canyon

Black Birch Canyon

Bryce Canyon NP UT - Black Birch Canyon

Dieser Overlook liegt auf einer Höhe von 8.750 ft., das sind etwa 2650 m.

Nach Osten schaut man hinab in den Namen gebenden Black Birch Canyon.

Gleich danach kommt mit eine Elevation von 8904 ft. der

Ponderosa Canyon

Er erhielt den Namen wegen der riesigen Ponderosa Pines am Boden des Canyons. Pinus Ponderosa sind eine der höchsten Bäume des Südwestens und werden teilweise über 500 Jahre alt.

Vom Viewpoint hat man eine fantastische Aussicht auf die farbenprächtigen Hoodoos und dem Table Cliffs Plateau im Norden.

Bryce Canyon NP UT - Ponderosa Canyon Bryce Canyon NP UT - Ponderosa Canyon Bryce Canyon NP UT - Ponderosa Canyon Bryce Canyon NP UT - Ponderosa Canyon

Als wir zurückkamen wurden wir schon sehnsüchtig von einem deutschen Touristen erwartet. Sein Sohn ließ den Schlüssel im Kofferraum - oje. Wir fuhren zwar das gleiche Automodell, aber leider paßte unserer nicht.

Agua Canyon

Bryce Canyon NP UT - Agua Canyon

Agua Canyon bietet eine der schönsten Aussichten mit den größten Farbkontrasten.

Bryce Canyon NP UT - Agua Canyon, The Hunter oder Erichs Grisu

Mächtige Einzelfelsen stehen dicht am Plateaurand, etwas weiter liegen die leuchtend bunten Pink Cliffs, und am Horizont erscheint die Kuppel des 3000 m hohen Navajo Mountain.

Hier steht The Hunters, auf dessen Spitze einsam ein kleiner Baum wächst - bei dessen Anblick muß Erich immer an Grisu, den kleinen Drachen denken -, sowie der als Rabbit genannte Hoodoo.

Bryce Canyon NP UT - Agua Canyon Bryce Canyon NP UT - Agua Canyon, Overlook Bryce Canyon NP UT - Agua Canyon, The Hunter oder Erichs Grisu Bryce Canyon NP UT - Agua Canyon, Rabbit

Natural Bridge

Bryce Canyon NP UT - Natural Bridge

Die Natural Bridge ist ein natürlicher Felsbogen von 26 m Länge und 38 m Höhe, wie sie unter anderem auch im Arches National Park anzutreffen sind.

Bryce Canyon NP UT - Natural Bridge

Sein helles Rostrot bildet einen schönen Kontrast zum Grün der Bäume und dem Blau des Himmels.

Für seine Entstehung sind Regen im Sommer und Frost im Winter verantwortlich.

Hier begegnete uns der Unglücksrabe mit dem eingesperrten Autoschlüssel wieder. Er hatte Glück, es kam der verständigte Ranger vorbei, der ihm in nullkommanichts das Auto öffnete.

Fairview Point

An Tagen mit sehr guter Fernsicht kann man von diesem Aussichtspunkt sogar das Kaibab Plateau am Nordrand des Grand Canyons erkennen.

Bryce Canyon NP UT - Fairview Point Bryce Canyon NP UT - Fairview Point Bryce Canyon NP UT - Fairview Point Bryce Canyon NP UT - Fairview Point

Bryce Canyon NP UT - Swamp Canyon

Außerdem hat man von hier eine herrliche Aussicht auf die Table Cliffs und mehrere breite Terrassen.

Und weiter geht es zum

Swamp Canyon, und anschließend zum

Bryce Canyon NP UT - Paria View

Paria View

Vom Paria View erhält man Einblick in das vom Yellow Creek geschaffene Amphitheater mit dessen White Cliffs im Süden.

Paria ist ein Begriff der Paiute Indianer. Je nach Jahreszeit und Kontext bedeutet es: Wasser mit Elch oder Wasser mit Schlamm.

Bryce Canyon NP UT - Paria View Bryce Canyon NP UT - Paria View Bryce Canyon NP UT - Paria View Bryce Canyon NP UT - Paria View

Bryce Point

Dieser ist mit 8296 ft (2529m) der höchste Aussichtspunkt am Rande des Amphitheaters und der beste Punkt, um einen Überblick über die bizarr-skurrilen Formationen erodierten Sandsteins zu erhalten. Vom Bryce Point aus kann man sehr schön das Tal überblicken, an dessen Ende Ebenezer Bryce seine Hütte baute und Kühe züchtete.

Ebenzer Bryce kam im Jahre 1875 mit seiner Famile in das Paria Valley. Er wurde von der Jesus Christ of Latter-Day Saints Kirche in diese Gegend geschickt, da man seine Fähigkeiten als Zimmermann zur Besiedlung benötigte. Ebenezer Bryce baute eine Strasse zum Plateau hinauf, um von dort Feuerholz zu bekommen und Bäume zu fällen. Er war ständig genervt, sein Vieh in dem Irrgarten der Säulen zu suchen. Seine Nachbarn nannten den Canyon nahe seiner Hütte Bryce's Canyon. Bryce verlies nach nur 5 Jahren das Paria Valley Richtung Arizona. Der Name des Canyons blieb jedoch - und später wurde der gesamte Park nach ihm benannt.

Bryce Canyon NP UT - Bryce Point, Grottos Bryce Canyon NP UT - Bryce Point Bryce Canyon NP UT - Bryce Point Bryce Canyon NP UT - Bryce Point

Am Bryce Point angelangt hat man eine schöne Aussicht auf die Grottos, das sind flache Höhlen dicht unter dem Felsrand. Zudem hat man einen herrlichen Ausblick nach Osten über das gesamte Gebiet bis zu den Henry Mountains und zum Escalante Range im Norden

Bryce Canyon NP UT - Inspirationspoint

Inspirationspoint

Bryce Canyon NP UT - Inspirationspoint

Ein Blick in das Amphitheater des Bryce Canyon verschlägt einem glatt die Sprache.

Dieser Point ist einer der beeindruckendsten Aussichtspunkte des Parks.

Die rote und weißliche Färbung der Felsen hat uns besonders gut gefallen.

Bryce Canyon NP UT - Inspirationspoint Bryce Canyon NP UT - Inspirationspoint Bryce Canyon NP UT - Inspirationspoint Bryce Canyon NP UT - Inspirationspoint

Sunset Point

Von diesem hat man eine herrliche Aussicht hinein in den Canyon, auf das sogenannte Bryce Amphitheater, welches mit einer Fläche von 15 km² das Kernstück des Parks ist. Von hier genossen wir den Blick auf die Felsen der bekannten Wall Street und des Queens Garden. Thors Hammer ist eine der bekanntesten Felsnadeln.

Bryce Canyon NP UT - Sunset Point Bryce Canyon NP UT - Sunset Point Bryce Canyon NP UT - Sunset Point Bryce Canyon NP UT - Sunset Point

Sunrise Point

Bryce Canyon NP UT - Sunrise Point

Sunrise Point ist eigentlich der beste Aussichtspunkt für den Sonnenaufgang. Obwohl man im Bryce Canyon von jedem Punkt aus ein beeindruckendes Naturschauspiel geniessen kann.

Auch vom Sunrise Point hat man einen grandiosen Blick auf die Felsen des Queens Garden.

Bryce Canyon NP UT - Sunrise Point Bryce Canyon NP UT - Sunrise Point Bryce Canyon NP UT - Sunrise Point Bryce Canyon NP UT - Sunrise Point

Nach dem Besuch des Bryce Canyon NP machten wir im Dixie National Forest beim

Red Canyon State Park - UT

Red Rock Canyon UT

noch einen kurzen Stop.

Die beiden Felsen auf dem Bild rechts unten werden auch Salz- und Pfefferstreuer genannt.

Bei der Durchfahrt sieht man recht schön das Farbenspiel - links im Schatten - rechts im Sonnenlicht

Red Rock Canyon UT Red Rock Canyon UT Red Rock Canyon UT Red Rock Canyon UT

Auf der US 89 fuhren wir durch das

Staircase Escalante NM - UT

vorbei am Lone Rock / Lake Powell AZ

Hwy89 - UT Hwy89 - UT Hwy89 - UT Hwy89 - Lone Rock, Lake Powell AZ

um uns nach einem erlebnisreichen Tag in

Page - AZ

eine Unterkunft zu suchen. Wir checkten im Budget Host ein. Ist zwar ein sehr einfaches Haus, war aber sehr sauber.

Glen Canyon Dam Overlook

Von der US 89 führt westlich etwa 1,5 mi vom Carl Hayden Visitor Center entfernt, ein Scenic View Drive - an dessen Ende befindet sich ein Parkplatz. Von hier führt ein etwa 150 m langer Weg mit Handreling die Felsen hinunter zu einem Aussichtspunkt auf den Colorado River.

Glen Canyon Dam

Carl Hayden Visitor Center 7-19:00
Die von Rangern geführten Touren (ca. 45 min.)werden täglich -alle halbe Stunde-
von 8:30-16:00 angeboten und beinhalten einen Trip an den Fuß der Staumauer. Die kostenlosen Tickets müssen rechtzeitig vorher am Ticket Desk bestellt werden.

Der Damm ist 210 Meter hoch, wurde 1963 fertiggestellt und staut den Lake Powell.

Dies nur zur Information, für uns war es diesesmal schon zu spät und wir hatten den Damm bei einem früheren Urlaub bereits besucht.

Im KFC gabs dann noch Hähnchen-Buffet. Später noch die lästige Seite des Urlaubs - Belege sortieren - begleitet mit einem Gläschen Rosé.

 

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