Flagge Arizona Flagge Arzizona
18. Tag — Samstag — 29. Dezember 2007
Route Phoenix - Prescott - Jerome - Sedona - Flagstaff
Wetter 43F
Meilen 203 km 327
Übernachtung Travelodge $ 0 BRG
Bemerkung (1KB Suite $80+Tax)
Restaurant Lu Mandarin Buffet $ 20
Bemerkung recht ordentlich
Zum Vergrößern der Fotos, klicke bitte ins Bild.

Phoenix - AZ

Heute haben wir eine relativ kurze und gemütliche Fahrt nach Flagstaff vor uns. Nach dem kleinen Frühstück noch das Auto volltanken und ab ging's auf der I 17 Richtung Norden, weiter auf der SR 69 und SR 89 nach

Prescott - AZ

Hier legten wir einen kurzen Stopp ein, um alte Erinnerungen wieder wach werden zu lassen. Prescott hat eine schöne Oldtown mit vielen historischen Häusern im viktorianischen Stil. In der Whiskey Row (S.Montezuma St) gibt es einige Saloons, in denen es abends Country Music live gibt. Dafür bleibt diesmal aber keine Zeit.

Prescott Prescott Prescott Courthouse Prescott

Nur 10 Minuten später, nahe des

Watson Lake - AZ

entdeckten wir diese traumhafte Kulisse - Granite Dells. Allem Anschein nach entsteht hier eine Ferienanlage für gut Betuchte, bzw. Campingplätze - der Pfosten für die Schranke steht schon - aber wir wagen es hinein zu fahren.

Nahe Watson Lake Nahe Watson Lake Nahe Watson Lake Nahe Watson Lake

Es hat sich gelohnt. Hier könnten wir eingefleischten Motel-Reisende uns sogar vorstellen zu Campen, so traumhaft schön und großzügig liegen die bereits abgesteckten Stell-Plätze.

Nahe Watson Lake Nahe Watson Lake Nahe Watson Lake Nahe Watson Lake

Unsere Weiterreise über die - für uns immer wieder faszinierende, landschaftlich schöne - AZ 89 A bringt uns nach

AZ 89 A - Blick auf die Mingus Mountain AZ 89 A AZ 89 A - Jerome

Jerome - AZ

Die alte Minenstadt liegt knapp 1600 m hoch. Der Höhepunkt des Kupferabbau's war 1929 und zu dieser Zeit war es eine Spielerstadt mit Prostitution und hoher Kriminalität. Derzeit leben nur noch ein paar Hundert Leute hier, welche die liberale Künstlerstadt aufrecht erhalten.

Dies kann man am Besten in der Main Street sehen. Heute ist allerdings der gesamte Ort rappelvoll, null freier Parkplatz und überall Ordnungshüter. So bleibt uns nur die Landschaft zu geniessen.

AZ 89 A - Jerome AZ 89 A - Jerome AZ 89 A - Jerome

Wir verzichten auf die Stippvisite und setzen unsere Fahrt über

Clarkdale - AZ

AZ 89 A - Clarkdale

fort. Die Stadt Clarkdale im Yavapai County liegt an den Ufern des Verde River und wurde 1912 als eine der modernsten Minenstädte für die Mitarbeiter der Kupferhütte gegründet.

Die Minenaktivitäten wurden 1953 eingestellt. Heute ist es die Heimat der Verde Canyon Railroad.

Weiter geht es Richtung

Sedona - AZ

Sedona liegt im Herzen von Nordzentral-Arizona in einer Höhe von 1500m über dem Meeresspiegel. Wegen der atemberaubenden Naturschönheiten und das milde Klima ist es ein beliebtes Urlaubsziel.

AZ 89 A - Sedona AZ 89 A - Sedona AZ 89 A - Sedona AZ 89 A - Sedona

Dies kriegen wir unbarmherzig zu spüren - eine endlose Blechlawine zieht sich quer durch den Ort. Nur gut, daß wir schön öfters hier waren, so belassen wir es bei ein paar Fotos.

Die Weiterfahrt geht durch den Oak Creek Canyon, einer sehr schönen Serpentinenstrecke mit zum Teil spektakulären Aussichten auf Wälder und rote Felsen.

AZ 89 A - Sedona AZ 89 A - Sedona AZ 89 A - Sedona AZ 89 A - Sedona

Als wir auf der 89 A Richtung Flagstaff waren, wurde der Verkehr wieder lockerer. Hier wurde man auch an die tatsächliche Jahreszeit erinnert. Links und rechts der Straße Schnee, von den Felsen hingen teilweise gigantische Eiszapfen und auf den Hausdächern rund 20 cm Schnee. So blieb es bis

Flagstaff -AZ

Wir gingen als erstes zum Abendessen in das Lu Mandarin Buffet. Obwohl wir recht zeitig dran waren ist es recht voll, anscheinend sind gerade die Busse der Wintersportler angekommen.

Anschließend fuhren wir ins Travelodge, und natürlich erstmal ins falsche Haus! Da es in Flagstaff mehrere Anlagen dieser Kette gibt, hätte ich halt auf die genaue Adresse schauen sollen.

Ich hangel mich wieder über die Eisplatten ins Auto und auf zu dem von uns gebuchten Haus. An der Rezeption eine ewige Warteschlange und eine etwas überforderte Rezeptionsdame.

Irgendwie gab's bei verschiedenen Leuten Probleme mit den Reservierungen, bzw. hatten einige nicht vorgebucht. Naja, auf einmal kam sie auf die Idee, erstmal zu fragen wer eine Reservierung hat und so kam ich dann dran und bekam die Zimmerkarte für die Suite.

Ein großer Teil des Parkplatzes war so vereist, daß er nicht zugänglich war. Was für ein Glück daß ich meinen Einparkkünstler dabei hatte, der mit seinem bekannten Dusel noch ein kleines, freies Plätzchen fand. Die Suite war recht groß, allerdings zu beiden Seiten mit Durchgangstüre.

Flagstaff - Travelodge Flagstaff - Travelodge Flagstaff - Travelodge Flagstaff - Travelodge

Erstmal Heizung anschalten - scheinbar habe ich mich erkältet, mich friert es, im Hals kratzt es und die Nase läuft. Ich will eigentlich nur noch ins Bett.

Da stört die fehlende Glühlampe genauso wenig, wie daß nur Handtücher für eine Person - bei einem Family-Zimmer für 3 Personen ! - vorhanden sind.

Aber als ich dann die extrem dünne Fusseldecke sehe, raff ich mich doch auf nochmals zur Rezeption zu gehen. Da wir heute nur ein Kingbett haben - ist eh immer Deckenziehen angesagt.

Erst hatte ich mit meiner Bitte keinen Erfolg, man müsse auf den Manager warten der bringe eine Glühbirne, Zusatzdecke und Handtücher wird ein Problem da das Haus ausgebucht ist.

Ich könne ja die Lüftung - sprich Heizung - die Nacht über laufen lassen. Nach einiger Zeit des vergeblichen Wartens - mir geht's immer schlechter und möchte am liebsten nach Hause - nochmals zur Rezeption.

Bei meinem wohl erbärmlichen Anblick rafft sie sich dann auf und besorgte mir eine extra Decke und Handtücher. Auf einmal ging's!

Erich zog es dann vor, die Couch auszuziehen und dort zu schlafen. Die Heizung musste dann doch bis zum Morgen in Anspruch genommen werden, da das Zimmer bei dem Dauerfrost ganz schön ausgekühlt war.

Nach einem heißen Tee und eingemummt versuchte ich mich gesund zu Schlafen, wobei ich trotz des schönen Tages eigentlich nur den Wunsch nach zu Hause hatte.

Aber wir hatten uns doch so auf Sylvester in Las Vegas gefreut, so heißt es halt Zähne zusammen beißen.

 

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