Flagge Arizona Flagge New Mexico
11. Tag - Sonntag - 03. Juni 2007
Route Tucson AZ - Willcox AZ - Chiricahua Nat.Mon./AZ - Alamogordo NM
Wetter sonnig und warm - heiß
Meilen 456 km 734
Übernachtung Super 8 $ 0 BRG
Bemerkung (62,99$+Tax,2 QB), o. k.
Restaurant Golden Corral $ 22
Bemerkung o. k.
Zum Vergrößern der Fotos, klicke bitte ins Bild.

Tucson - AZ

Heute haben wir ja viel vor, das heißt um 6 Uhr aufstehen. Erich macht Kaffee und Kakao, ich liebe diesen Mix. Kakao allein ist mir zu süß, mischt man ihn mit Kaffee - schmeckt sogar dieser.

Nach der Morgentoilette und dem Frühstück noch der sonntäglichen Anruf bei den Lieben zu Hause. Was wir allerdings über das Wetter zu Hause hören, läßt uns die Temperaturen hier in Arizona locker-leicht ertragen!

So brechen wir bei 76 Fahrenheit, das sind immerhin 26 Grad C - und dies in aller Herrgottsfrüh, zu unserer Tagestour auf. Sie führt uns nach

Willcox - AZ

dort wollten wir folgendes besichtigen:

Rex Allen Museum and Willcox Cowboy Hall of Fame

Willcox, Rex Allen Museum and Willcox Cowboy Hall of Fame

an der Historic Railroad Avenue.

Das Museum ist in der Downtown von Willcox.

Es zeigt Erinnerungsstücke von Rex Allen, ein durch Film und TV, berühmter Cowboy-Sänger aus Willcox.

Chiricahua Regional Museum

127 E. Maley St.

Es zeigt Kunsterzeugnisse und Ausstellungsstücke des Gebiets, sowie die der Chiricahua Apache-Indianer, ihrem großen Häuptling Cochise und Abtrünniger Geronimo's.

Willcox

Willcox

Leider waren wir zu früh dran und es war alles noch geschlossen. Eine Stunde warten wollten wir jedoch auch nicht, so blieb es bei einem kurzen Fotostopp in der Downtown.

Also auf zum heutigen Tageshighlight ins

Chiricahua National Monument - AZ

Eintritt 5$ p. Person oder NP Pass

Chiricahua NM

Die Chiricahua Apachen nannten die Gegend "Land of the Standing-Up Rocks", und die Pioniere "Wonderland of Rocks".

Chiricahua NM

Die Landschaft wurde vermutlich vor 27 Mio. Jahren durch Vulkanausbrüche geformt. Dadurch entstand eine 600 m dicke Schicht von dunklem, vulkanischem Gestein.

Chiricahua NM

Die spektakulären Formationen bildeten sich dann durch Erosion. Die Flora und Fauna ist stark beeinflusst von der ca. 50 Meilen südlich gelegenen mexikanischen Sierra Madre.

Chiricahua NM

Schon bei der Hinfahrt merkte man, daß es ein sehr ruhiger Tag werden wird. Es wirkte fast wie ausgestorben, was uns aber nicht stören sollte.

Nach dem obligatorischen Halt im Visitor Center fuhren wir den 8 Meilen langen Bonita Canyon Drive durch den Park.

Chiricahua NM Chiricahua NM Chiricahua NM Chiricahua NM

Dieser windet sich durch Eichen- Wacholder- und Kiefernwälder.

Chiricahua NM

Beim Aussichtspunkt Sugarloaf legten wir den ersten Stopp ein, um auf dem 1,4 km langen Trail einen kleinen Spaziergang zu unternehmen.

Hier könnte man doch sein Schlafplätzchen einrichten? Bestimmt romantisch - aber leider winkte Erich ab.

Chiricahua NM

Chiricahua NM

Obwohl uns die zunehmende Hitze beim Aufstieg ganz schön zu schaffen machte -

genossen wir die herrliche Aussicht über das Wonderland of Rock und die umliegenden Berge des National Forest.

Chiricahua NM Chiricahua NM Chiricahua NM Chiricahua NM

Anschließend fuhren wir zum Aussichtspunkt Echo Canyon. Von hier kann man verschiedene Trail's unternehmen. Wir haben uns aber nur kurz die Füße vertreten, da wir alters- bzw. gesundheitsbedingt nicht mehr der großen Wandererfraktion angehören.

Chiricahua NM, Echo Canyon Chiricahua NM, Echo Canyon Chiricahua NM, Echo Canyon

Dann erreichten wir den Parkplatz am Massai Point, welcher der Endpunkt der Straße des Parks ist.

Chiricahua NM, Massai Point

Chiricahua NM, Massai Point

Hier sahen wir erstmals ein weiteres Fahrzeug, dessen Insassen hier ein Picknick machten.

Der Point liegt 2094 Metern hoch und wir wurden bei unserem Spaziergang mit sehr schönen Ausblicken belohnt.

Chiricahua NM, Massai Point Chiricahua NM, Massai Point Chiricahua NM, Massai Point Chiricahua NM, Massai Point

Hier noch ein paar weitere Eindrücke, die wir mit nach Hause nehmen dürfen:

Chiricahua NM, Cochise Head

Chiricahua NM, Lizard

Der "Cochise Head"wurde nach dem berühmten Häuptling der
Chiricahua-Apachen benannt.

Auch der kleine Lizard, scheint wie wir, den Schatten zu suchen.

Chiricahua NM, San Simon Valley

Der Blick ins San Simon Valley mit dem Harris Mountain hatte auch seine Faszination.

Dann begaben wir uns schön langsam auf den Rückweg.

Wie schon bei der Hinfahrt waren immer noch keine Besucher unterwegs, was uns aber sehr entgegen kam.

Chiricahua NM Chiricahua NM Chiricahua NM Chiricahua NM

Man konnte auf nahezu allen, einigermaßen übersichtlichen, Streckenabschnitten beruhigt stehenbleiben um ein Foto zu machen.

Chiricahua NM Chiricahua NM Chiricahua NM Chiricahua NM

Die kurvige Fahrt durch das bergige Gelände, mit den durch Wind, Wasser und Eis skurril geformten Felsskulpturen hat uns viel Spaß gemacht.

Chiricahua NM Chiricahua NM Chiricahua NM Chiricahua NM

Chiricahua NM

Chiricahua NM

Die hier vorkommenden Nasenbären, Hirsche, Halsbandpekaris und die über 300 verschiedene Vogelarten, blieben für uns allerdings unsichtbar.

So ließen wir halt unsere Phantasie beim Anblick der Felsen schweifen, welche ja teilweise wirklich den Eindruck erwecken, als hätten sie Gesichter.

Die Flora und Fauna, des 1924 zum National Monument erklärten Gebietes ist ebenfalls sehr groß. Sie umfassen u. a. Kiefern, Douglastannen, Zypressen, Feigenkakteen sowie verschiedene Wildblumenarten.

Chiricahua NM Chiricahua NM Chiricahua NM

Ursprünglich wollten wir nach dem Verlassen des Parks über die Pinery Canyon Road Richtung Portal und über den Hwy 80 zur I-10 fahren.

Nachdem uns im Visitor Center mitgeteilt wurde, daß diese Strecke nicht durchgehend befahrbar ist, ging's Wohl oder Übel nach Willcox zurück. Von da ging es dann auf der I-10 weiter nach Osten.

Durch den Umweg kamen wir relativ spät bei den White Sand Dunes an. So mußten wir eine Entscheidung treffen - Dinner oder Sonnenuntergang? Unsere bisherige Erfahrung ist, wer nicht bis spätestens 20:30 Uhr im Restaurant sitzt - für den bleibt die Küche kalt.

So entschlossen wir uns heute fürs Dinner. Die Sanddunes verschoben wir auf den nächsten Morgen, der Sonnenaufgang soll ja auch phantastisch sein. So jedenfalls planten wir es - mehr dazu morgen.

Wir fuhren also direkt, naja wenn man mal vom Stopp an der Border Control absieht, nach

Alamogordo - NM

dem Regierungssitz des Otero County. Alamogordo liegt am Fuß der über 3000 m aufragenden Sacramento Mountains. Ende des 19.Jhdts wurden konkrete Pläne zum Aufbau einer Siedlung gemacht und so entstanden Wassergräben an denen große Pappeln wuchsen.

Aus dem Spanischen übersetzt heißt Alamogordo "dicke Pappel" und gab der Stadt den Namen. Mit dem Eintreffen der ersten Eisenbahn im Jahre 1898 wurde Alamogordo offiziell zur Stadt. In der Oldtown stehen noch heute bewohnte Häuser aus dieser Zeit, bzw. sind Shops untergebracht.

Wir hatten hier unsere Übernachtung im Super 8 vorgebucht, also nur kurz einchecken und ab zum Golden Corral, wo wir uns das Abendessen schmecken ließen.

Fazit: Vielfach ist ja zu lesen, daß das Chiricahua National Monument nur für Wanderer lohnenswert wäre, dieser Fraktion gehören wir aber nicht an und haben lange überlegt ob wir den Park besuchen sollen. Bei einem Gläschen Wein ließen wir den Tag nochmals Revue passieren und kamen zu dem Ergebnis - uns hat er trotzdem sehr gut gefallen und sind froh ihn nicht gestrichen zu haben

 

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