Flagge Colorado Flagge Colorado
23. Tag - Freitag - 15. Juni 2007
Route Walsenburg CO - Great Sand Dunes NP CO -
Salida CO - Fairplay (South Park City) CO - Denver
Wetter morgens 59F
Meilen 340 km 547
Übernachtung Days Inn & Suites Golden/West Denver $ 0 BRG
Bemerkung (89$+Tax,2DBL), o. k.
Restaurant East China Buffet $ 22
Bemerkung nicht empfehlenswert
Zum Vergrößern der Fotos, klicke bitte ins Bild.

Walsenburg - CO

Great Sand Dunes NP

Great Sand Dunes NP

Nach dem Frühstück fahren wir zeitig um 7:30 Uhr los.

Erst auf dem Hwy 160 nach Osten, dann nehmen wir den Hwy 150 zum

Great Sand Dunes NP

3$ p. Person oder NP-Pass - Visitor Center geöffnet von 9-18 Uhr

Great Sand Dunes NP

Mit 220 m findet man hier die höchsten und größten Sanddünen Nordamerika's.

Seit Tausenden von Jahren wurden die Sandkörner aus dem benachbarten San Luis Valley aufgewirbelt und in nordöstlicher Richtung hierher getrieben.

Vor den Rocky Mountains, am Fuße der zerklüfteten Sangre de Cristo Range, sammeln sie sich und häuften sich zu riesigen Dünen an.

Great Sand Dunes NP Great Sand Dunes NP Great Sand Dunes NP Great Sand Dunes NP

Von der Pflanzenausstellung in der Nähe des Great Sand Dunes Visitor Centers führt ein kurzer Weg durch den Medano Creek zur Mosca Picnic Area am Rande des Dünengebiet's.

Dies hat ungefähr 3 Moskitos das Leben, Erich aber mindestens 1/4 Liter Blut gekostet. Von hier aus kann man einige der Sanddünen hinauf klettern und wieder hinunter rutschen, bzw. zu Fuß weiter in die weiteren Regionen vordringen.

Great Sand Dunes NP Great Sand Dunes NP Great Sand Dunes NP Great Sand Dunes NP

Man merkt die Ferienzeit, es herrscht hier großer Besucherandrang. Nachdem wir die Dunes aus allen möglichen Richtungen und Lagen auf's Bild gebracht haben,

Great Sand Dunes NP Great Sand Dunes NP Great Sand Dunes NP Great Sand Dunes NP

fahren wir Richtung Mosca zum Highway 17, dann auf dem Collegiate Peaks Byway (Science Hwy 285) entlang dem Arkansas River durch das Arkansas Valley nach

Salida - CO

Salida

Dort finden wir eine nette

Historic Down Town vor, mit schönen gepflegten Häusern von 1880-1910.

Irgendwann finden wir auch noch einen kleinen Parkplatz. Zum Glück sind wir Großstädter und Erich ein Einparkkünstler, so können wir nun etwas durch den Ort schlendern.

Es fand gerade das Whitewater Festival statt. Es ist so etwas wie ein Jahrmarkt mit allen möglichen Sportwettbewerben.

Salida Salida Salida Salida

Salida Salida Salida Salida

Salida, White Water Festival

Salida, White Water Festival

Leider sind die Fotos von den teilweise recht merkwürdig maskierten Leuten mit den selbst gebastelten Fahrrädern nichts geworden. Ein unvergeßliches Spektakel, alles total cracy und durchgeknallt, aber muß man einfach mal gesehen haben.

Weiter geht es auf dem Scenic Collegiate Peaks Byway durch die herrliche Landschaft

Scenic Collegiate Peaks Byway Scenic Collegiate Peaks Byway Scenic Collegiate Peaks Byway Scenic Collegiate Peaks Byway

über Buena Vista, dann weiter nach

Fairplay - CO

Diese kleine 700 Seelen Gemeinde liegt am South Platte im so genannten South-Park-Becken. Auf einer Höhe von 3.034 m über NN ist es der 5. höchstgelegene Ort in Colorado und wurde während des Colorado-Goldrausches im Jahre 1859 gegründet. Zu den Sehenswürdigkeiten von Fairplay gehört das Freilichtmuseum

South Park City

Eintritt p. P. $ 7.50 (auf der HP gibt es auch einen Discount-Coupon)

Hier wurde eine alte Minenstadt mit 34 historische Gebäuden aus der Zeit des Goldrausches wiederaufgebaut. Die meisten dieser Häuser stammen aus Nachbargemeinden, 7 befinden sich an ihrem Original-Standort.

Wir beginnen die Tour bei der Dyer Memorial Chapel. Father John L. Dyer war ein Methodisten-Prediger und lebte von 1863 bis 1877 in South Fork. Er gilt als einer der Gründer von Colorado und wird in einem Glasfenster im State Capitol geehrt.

Die Brewery findet natürlich Erich's besonderes Interesse, aber trotz intensiver Suche - fand sich nicht ein Fläschchen des begehrten Gerstensaft's.

Fairplay - South Park City, Dyer Memorial Chapel Fairplay - South Park City, Brewery Fairplay - South Park City, Smokehouse Fairplay - South Park City, Mode der Goldrush-Time

Arrastra war eine Zerkleinerungsmaschine und wurde angetrieben von Ochsen oder Burros.

Fairplay - South Park City, Arrastra Fairplay - South Park City Fairplay - South Park City, Garo Cabin (Waschhaus) Fairplay - South Park City

Wir sehen uns dann u. a. die Minning Mill, Head House + Gallows Frame und diverse Kutschen, sowie einen Stagecoach Barn an.

Fairplay - South Park City, Minning Mill Fairplay - South Park City, Head House + Gallows Frame Fairplay - South Park City, Kutsche Fairplay - South Park City, Stagecoach Barn

Bei den Eisenbahnen schlägt doch so manches Fan-Herz höher - wir denken dabei sofort an "Scooby Doo", einem Forenmitglied, der gerade mit der Eisenbahn die USA erkundet.

Fairplay - South Park City, Caboose Fairplay - South Park City, Caboose Fairplay - South Park City, City Depot Fairplay - South Park City, Water Tower

Da dem Park eine Schmalspur-Dampfmaschine fehlte, begann eine mühevolle und lange Suche. Bis man bei der United Fruit Company von Bananera in Guatemala fündig wurde. Der Motor war bekannt als Porter Mogul # 6 und baugleich mit den Dampfmaschinen der Denver & Rio Grande Railway. Der Kaufpreis betrug im Juli 1966 nur $ 600, aber die Frachtkosten schlugen mit $ 5.000 zu Buche.

Auf Bildern wird dargestellt wie sich die Eisenbahnen durch meterhohen Schnee auf 3034 m Höhe kämpften.

Fairplay - South Park City Fairplay - South Park City Fairplay - South Park City Fairplay - South Park City

Das Depot war ca. 1900 ein Schulhaus in Buffalo Springs. Es zeigt Erinnerungsstücke der drei Eisenbahngesellschaften - Denver & Rio Grande Railway, Colorado und Southern Railway, Colorado Midland Railway - die South Park, wie früher das heutige Fair Play hieß, bedienten.

Fairplay - South Park City, Railrad Depot Fairplay - South Park City Fairplay - South Park City, School House Fairplay - South Park City

Ganz klar - in einer richtigen Goldgräberstadt darf natürlich auch ein Saloon nicht fehlen. Die Schmiede stand ursprünglich in der Geisterstadt Leavick. Sie ist ausgestattet mit vielen Utensilien vom Blasebalg bis zu den Hufeisennägeln. Der Schmied beschlug nicht nur Pferde, Ochsen und Esel, sondern reparierte auch Bergbauwagen und Schlitten.

Fairplay - South Park City, Saloon Fairplay - South Park City, Saloon Fairplay - South Park City, Saloon Fairplay - South Park City, Blacksmith Shop

Im Simpkins General Store führt eine Treppe hoch zu einer kleinen rustikalen Freimaurer Loge. Diese wurde dem Poeten Lawrence N. Greenleaf gewidmet. Natürlich ist auch ein Bank mit altem Inventar vorhanden.

Fairplay - South Park City, Simpkins General Store, Post Office Fairplay - South Park City, Stage Coach Inn Fairplay - South Park City, Bank of Alma + Drugstore Fairplay - South Park City, Bank

Insgesamt findet man auf dem Gelände mehr als 60.000 Gegenstände, die das Leben aus jener Zeit veranschaulichen.

Fairplay - South Park City Fairplay - South Park City, Kitchen Fairplay - South Park City Fairplay - South Park City

Wer einmal in die Ecke von Colorado kommt, sollte ruhig einmal hinein schauen - wir können es nur empfehlen.

Fairplay, Jackson Memorial Chapel

Wir fahren noch durch den kleinen Ort - Fair Play -, vorbei an der Jackson Memorial Chapel.

Die weiße Holzkirche im gotischen Stil wurde 1874 gebaut.

Die Kongregation wurde von dem presbyterianischen Missionar Sheldon Jackson organisiert, der überall in Colorado aktiv war.

Colorado, Hwy 285

Colorado, Kenosha Pass

Um dann auf dem Highway 285, mit Blick auf die schneebedeckten Berge über den

Kenosha Pass

weiter zu fahren. Kurz vor

Denver - CO

geht es dann auf die SR 470 und nach wenigen Meilen zum

Red Rocks Park

Da haben wir es - stehender Verkehr, das totale Weekend-Chaos. Wir gaben nach einiger Zeit auf und fuhren ein Stück zurück um dann über die I 70 unsere heutige Unterkunft anzusteuern.

Wir checken im Days Inn & Suites in Golden ein und bringen das Gepäck ins recht ordentliche Zimmer. Nachdem wir uns frisch gemacht haben, fahren wir zum Dinner. Das East-Chinese-Buffet war allerdings nicht besonders gut.

Bei einem Gläschen Wein ließen wir den Abend langsam ausklingen.

 

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