Flagge New Mexico Flagge Arizona
33. Tag - Montag - 25. Juni 2007
Route Albuquerque NM- Petroglyph Nat.Monument NM - Gallup NM - Petrified Forest NP AZ - Flagstaff AZ
Wetter 77-95F, warm - heiß
Meilen 386 km 621
Übernachtung Days Inn Flagstaff West Route 66 $ 0 BRG
Bemerkung (75 $+Tax,2 QB), o. k.
Restaurant New Lu Mandarin Buffet $ 20
Bemerkung sehr gut
Zum Vergrößern der Fotos, klicke bitte ins Bild.

Wir beginnen den Tag mit Frühstück, Koffer verstauen, - dann können wir gegen 8 Uhr los legen zum Bummel durch

Albuquerque - NM

Albuquerque

Albuquerque

Namensgebend der 1706 von spanischen Siedlern gegründeten Stadt war Francisco Fernández de la Cueva, der 8. Herzog von Albuquerque. Der Name wurde später geändert.

Mit dem Bau der Eisenbahn in 1880 begann ein explosives Wachstum, das sich im 20. Jhd. und Anfang des 21. Jhd. ungebrochen fortsetzte. Die Stadt liegt an der historischen Route 66.

Historic Old Town

Albuquerque Albuquerque Albuquerque Albuquerque

In den schattigen Straßen mit den hispanisch geprägten hübschen Adobegebäuden um die Old Town Plaza findet man Arkaden und luftige Passagen mit grünen Innenhöfen, kleinen Geschäften, Kunstgalerien und Restaurants. Für uns bleibt's allerdings Kreditkarten schonend, da noch alles geschlossen hat

Albuquerque Albuquerque Albuquerque Albuquerque

Die Plaza wird überragt von den beiden kantigen Glockentürmen der

San Felipe de Neri Church

San Felipe de Neri Church

San Felipe de Neri Church

Die ursprüngliche Kirche San Felipe de Neri wurde 1706 unter der Leitung vom Franziskaner Priester Fray Manuel Moreno, der ca. 1704 mit 30 Familien aus Bernalillo kam, gebaut.

Während eines regnerischen Sommer ist sie 1792 eingestürzt.

San Felipe de Neri Church

Das heutige Kirchengebäude wurde im Jahre 1793 erbaut und steht im National Register der historischen Plätze. Die Mauern sind 5 ft (1,52 m) dick. Die Kirche ist in Kreuzform gebaut. Die Fassade wirkt durch die hoch liegenden Fenster und die dicken Adobemauern wie eine Festung.

Wir setzen unser Fahrt fort zum

Petroglyph National Monument - NM

Eintritt frei, Parkplatzgeb. im Boca Negra Canyon - wochentags $1, wochenende $2, Geöffnet 8 - 17 Uhr

Petroglyph National Monument

Petroglyph National Monument

Als erstes besuchen wir das Visitor Center um zu erfahren, daß man zu den Petroglyphen noch 2 Meilen zum Boca Nagra Canyon fahren müssen. An dieser Stelle findet man die größte Ansammlung an zugänglichen Felszeichnungen weltweit.

Mehr als 17.000 urgeschichtliche indianische Petroglyphen sind in die Felsen der erloschenen Vulkane im Westen Albuquerque's eingeritzt und sozusagen Zeugnisse von 3.000 Jahren amerikanischer Geschichte.

Petroglyph National Monument Petroglyph National Monument Petroglyph National Monument Petroglyph National Monument

An einer kilometerlangen Abbruchkante eines erstarrten Lavastrom's haben in den vergangenen Jahrhunderten die Ureinwohner Bilder und Symbole in die schwarzen Felsen graviert. Zu sehen sind Darstellungen von Tieren, Menschen aber auch von Symbolen oder Sternen.

Petroglyph National Monument Petroglyph National Monument Petroglyph National Monument Petroglyph National Monument

Ein Rundweg gibt uns ausreichend Gelegenheit, die Graffiti der Ureinwohner zu bewundern.

auf dem Weg nach Gallup

Nachdem der Planet gnadenlos vom Himmel brennt -

Schatten keiner vorhanden ist,

brechen wir nach einer Stunde wieder auf und fahren nach

Gallup - NM

um uns das El Rancho Hotel anzusehen.

Die signierten Portraits der Filmstars aus den 60er bis 80er Jahren die dort übernachteten zeugen von der einstigen Bedeutung dieses Hotels an der Route66. Lang, lang ist's her.

Gallup, El Rancho Hotel Gallup, El Rancho Hotel Gallup, El Rancho Hotel Gallup, El Rancho Hotel

Nachdem die Sheriffs das Lokal besetzt hatten, fiel für uns der Lunch aus.

Gallup, El Rancho Hotel Gallup, El Rancho Hotel Gallup, El Rancho Hotel Gallup, Auto d. Sheriff's

So gab es nur an einer Imbissbude einen Hot Dog. Trotz langer Wartezeit schmeckte er erbärmlich.

Staatsgrenze von Arizona

Staatsgrenze von Arizona

Wir fuhren auf der I 40 weiter bis zur Staatsgrenze von Arizona.

Der kurze Stopp wurde zum Füße vertreten und für eine kleine Erfrischungspause genutzt.

Dann erreichen wir unser heutiges Highlight, den

Petrified Forest National Park - AZ

Eintritt $ 10 oder NP-Pass

Der vegetationsarme und trockenheiße Petrified Forest National Park besteht im Grunde genommen aus zwei unterschiedlichen Landschaftsformen.

Im Norden erstreckt sich das Painted Desert, eine Wüstenlandschaft mit in vielen Farben leuchtenden Sandsteinformationen, vor allem in Rot- und Blautönen.

Im Süden läßt sich der eigentliche Petrified Forest, mit der größten Ansammlung versteinerter Baumstämme in den Vereinigten Staaten erkunden.

Die beiden Parkregionen sind durch einen 27 Meilen (43 km) langen Scenic Drive miteinander verbunden.

Petrified Forest NP

Petrified Forest NP, Painted Desert

Wir beginnen unsere Besichtigung am North-Entrance. Hier steht das

Visitor Center Painted Desert.

Schon beim

Tiponi Point

sind wir überwältigt von dem schönen Panoramablick auf die teils bizarre Landschaft über dem Hochland.

Petrified Forest NP, Painted Desert Petrified Forest NP, Painted Desert Petrified Forest NP, Painted Desert Petrified Forest NP, Painted Desert

Die vielen Hügel bestehen aus Betonit, einer Art Lehm. Dieser Lehmboden ist die Ursache für die extremen klimatischen Bedingungen hier. Denn das Regenwasser fließt fast vollständig an der Oberfläche ab. Das Wenige, welches in den Boden eindringt, reicht daher nur für ein paar anspruchslose Gräser und niedrige Büsche.

Auch vom

Tawa Point

hat man einen sagenhaften Blick auf die endlosen rot und weiß leuchtender Sandsteinhügel.

Petrified Forest NP, Tawa Point Petrified Forest NP, Tawa Point Petrified Forest NP, Tawa Point Petrified Forest NP, Tawa Point

Kachina Point

An diesem schönen Aussichtspunkt wurde 1924 das Painted Desert Inn gebaut. Jahrelang war das Adobegebäude ein Motel an der legendären Route 66.
Heute wird es als kleines Museum zur Kulturgeschichte des Parks genutzt.

Petrified Forest NP, Kachina Point Petrified Forest NP, Kachina Point Petrified Forest NP, Kachina Point

Am oberen Rand der Steilabbrüche, die zu der versteinerungs- und fossilienreichen Chinle-Formation gehören liegt auch der

Petrified Forest NP, Chinde Point

Chinde Point

Am Picknickplatz schmeckt die Brotzeit bei diesem Ausblick auf die Wunderwelt doppelt gut.

Pintado Point

Petrified Forest NP, Pintado Point

ist der höchste Punkt der Painted Desert.

Bei guter Sicht kann man in der Ferne die Umrisse des
Pilot Rock's sehen.

Er ist mit 1900m der höchster Berg des Parks. Auch am

Lacey Point

legen wir einen kurzen Stopp ein, bevor wir den

Route 66 Point

erreichen. Dann führt der

Petrified Forest NP, Lacey Point Petrified Forest NP, Lacey Point Petrified Forest NP, Route 66 Point Petrified Forest NP, Route 66 Point

Scenic Drive unter der Autobahn durch in die Busch- und Gras bewachsene Hochwüste und überquert kurz danach die Schienen der Burlington Santa Fe Railway.

Petrified Forest NP, Puerco Pueblo

Puerco Pueblo

Diese ca. 100 Räume umfassende prähistorische Siedlung bewohnten im 13. Jahrhundert die Puerco Indianer, die zu den Anasazi gehörten.

Petrified Forest NP, Puerco Pueblo

Petrified Forest NP, Puerco Pueblo

Es gibt noch weitere 600 Ruinen die eine Besiedlung seit 8000 Jahren bestätigen.

Hier findet man ebenfalls die interessanten Felszeichnungen. Es folgt der

Petrified Forest NP, Newspaper Rock

Petrified Forest NP, Newspaper Rock

Newspaper Rock

ein Sandsteinbrocken, in den über Jahrhunderte hinweg rätselhafte Zeichnungen und Symbole eingraviert wurden.

Unser nächster Halt ist bei dem Aussichtspunkt

Petrified Forest NP, The Tepees

Petrified Forest NP, The Tepees

The Tepees

Diese Felsformation wird wegen ihrer Kegelform nach den Tipis der Prärie-Indianer so benannt. An ihnen sind sehr gut die einzelnen, wie mit einem Lineal gezogenen übereinander liegenden Gesteinsschichten erkennbar.

- Der Sockel besteht aus zum Teil von Eisenoxyd rötlich gefärbtem Gestein
- die weiße Schicht dazwischen besteht aus Sandstein
- darüber liegt eine kräftig rot gefärbte Schicht von mit Eisen durchsetztem Sedimentgestein
- und die Kuppe besteht aus Ton, dessen dunkler gefärbte Schichten ihre Farbe durch Beimengung von Kohlenstoff haben.

Die nächsten fünf Kilometer durch hügelige Landschaft sind besonders faszinierend und führen uns durch die

Blue Mesa

Die hier sichtbaren Tonschichten mit blauweißer Bänderung gaben diesem Teil der Landschaft ihren Namen.

Petrified Forest NP, Blue Mesa Petrified Forest NP, Blue Mesa Petrified Forest NP, Blue Mesa Petrified Forest NP, Blue Mesa

Innerhalb des Parks ist das Fortschreiten der Erosion gut zu beobachten. Während an den Tepees die oberste Schicht aus Ton schon fast abgetragen ist, so ist im höher liegenden Gebiet der Blue Mesa bislang nur diese sichtbar.

Petrified Forest NP, Blue Mesa Petrified Forest NP, Blue Mesa Petrified Forest NP, Blue Mesa Petrified Forest NP, Blue Mesa

Immer wieder neue Formationen faszinieren uns. Auf dem Rundweg von Blue Mesa bekommen wir auch versteinerte Baumstämme zu sehen.

Petrified Forest NP, Blue Mesa Petrified Forest NP, Blue Mesa Petrified Forest NP, Blue Mesa Petrified Forest NP, Blue Mesa

Petrified Forest bedeutet versteinerter Wald. Diese Versteinerungen konnten entstehen, weil vor 225 Mio. Jahren Baumstämme aus den tropischen Wäldern im Süden dieser Region in die ausgedehnten Flussebenen geschwemmt wurden und dort versanken.

Petrified Forest NP, Blue Mesa Petrified Forest NP, Blue Mesa Petrified Forest NP, Blue Mesa Petrified Forest NP, Blue Mesa

Dicke Schichten Schlamm, Vulkanasche und andere Sedimente bedeckten die Stämme, die unter Luftabschluss und Einfluss von silikatreichem Grundwasser versteinerten und durch eingeschlossene eisenhaltige Mineralien in Verbindung mit Quarz und Mangan in zahlreichen Farbtönen gesättigt wurden.

Petrified Forest NP, Blue Mesa

Petrified Forest NP, Blue Mesa

Im Laufe von Jahrtausenden förderte die Erosion die versteinerten Baumstämme und Fossilien von Farnen und Dinosaurierknochen wieder zutage.

Es folgen die nächsten 3 Aussichtspunkte:

Agate Bridge

- Ein besonders großer versteinerter Baum bildet eine Brücke.

Jasper Forest

- Von einigen Bäumen, die einst in unmittelbarer Umgebung wuchsen, blieb das Wurzelsystem versteinert erhalten.

Crystal Forest

- Das Besondere an den hier lagernden Stämmen mit einer Dicke von zum Teil fast 1 Meter sind klare Quarz- und Amethyst-Kristalle, die sich in Hohlräumen ausgebildet haben.

Petrified Forest NP, Agate Bridge Petrified Forest NP, Jasper Forest Petrified Forest NP, Crystal Forest Petrified Forest NP

Entlang dem Science Drive finden sich immer wieder beeindruckende Felsformationen. Mit ein paar herrlichen Eindrücken verlassen wir den Park.

Petrified Forest NP Petrified Forest NP Petrified Forest NP Petrified Forest NP

Nun das letzte Stück bis nach

Flagstaff - AZ

wo wir im Days Inn einchecken. Als erstes mal die Klimaanlage einschalten, etwas frisch machen und ab zum Dinner.

Gleich in der Nähe befindet sich das Lu Mandarin Buffet Restaurant. Die Auswahl war gut und das Essen hat sehr gut geschmeckt. Auch den Preis von 10 $ p. Person empfanden wir für Flagstaff besonders günstig.

 

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