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6. Tag - Montag - 25. August 2008
Route Stadtbesichtigung Chicago IL
Wetter 69 F
Meilen 90 km 145
Übernachtung Ramada, Lake Shore Dr. $ 0 BRG
Bemerkung (2 DBL $ 139 + Tax), Zi sehr schön, Anlage etwas renovierungsbedürftig
Restaurant Super China $ 18
Bemerkung satt, aber auch nicht mehr..
Zum Vergrößern der Fotos, klicke bitte ins Bild.

Chicago - IL

Heute durften wir beim Frühstück mal wieder eine Seite des hochgelobten Services der USA kennenlernen. Es gab zwar ein continental breakfast, welches eh nur aus Toastbrot, Marmelade und Streichkäse bestand, aber ohne Messer!

Auf Nachfrage erhielt ich erstmal einen irritierten Blick.., dann wurde der Shuttlebusfahrer damit beauftragt mal nachzusehen. Nein, ich war nicht blind - auch er wurde nicht fündig.

Also fuhr er los und kaufte Plastikbesteck. Er kam dann auch mit einer Packung von 24 Besteckteilen, heißt für 8 Personen. Beim Öffnen der Packung vielen ihm gleich zwei der Messer auf den Boden, so waren es nur noch 6. Zwei für uns, zwei für den Nachbartisch und für den Rest des Hotels mußten also die restlichen 2!! reichen. Das Haus hat immerhin 114 Zimmer und Suites und wirbt noch mit Meeting and Banquet Rooms.

Naja, es sind ja jeweils ein Schubladen voll Gabeln - für was eigentlich ? - und Löffel da.

Amüsiert und gut gelaunt fuhren wir um halb neun los zur Stadtbesichtigung. Hatten wir doch diesmal Glück und abgesehen von immer wieder aufziehenden Wolken, halbwegs schönes Wetter in der Windy City.

Bei den letzten zwei Besuchen mußten wir nämlich ganz schön frieren. Wir fahren entlang dem Lake Shore Drive zum

Lincoln Park

Der knapp 5 qkm große Park liegt wunderschön gelegen am Ufer des Lake Michigan. Im Park verstreut gibt es über 20 Skulpturen wie die des Präsidenten Lincoln, der dem Park seinen Namen gab.

Aber auch von Johann Wolfgang von Goethe, Johann Christoph Friedrich von Schiller und  Hans Christian Andersen, um nur einige zu nennen.

Auch den meist besuchtesten Zoo der USA, ein Konservatorium, einen Golfplatz, viele Sport- und Spielplätze, Spazier- und Radwege, sowie zwei Museen findet man hier.

Auf der Suche nach einem Parkplatz kommen wir zufällig beim Waveland Golfplatz nahe Belmont Harbor vorbei.

Chicago Lincoln Park - Waveland Clock Tower

Chicago Lincoln Park - Skyline m. Hancock Tower

Dort steht der 1920 im englisch gotischen Stil erbaute Waveland Clock Tower

und wir haben gleich die erste Aussicht auf den Lake Michigan und die Skyline.

Chicago Lincoln Park - Appartement Bldg.

In den gegenüberliegenden Appartementhäusern aus dem Jahre 1925 bzw. 1928 läßt es sich bestimmt gut leben.

Nachdem wir aber nicht recht wissen, wie das mit der Parkerlaubnis funktioniert fahren wir ein Stücken weiter.

Dank Erich's Parkplatz-Dusel finden wir auch ein passendes, kostenloses Plätzchen.

Chicago Lincoln Park - Blick auf Hancock Tower

Chicago - Häuser m. Blick auf d. Lincoln Park

Dann liefen wir am Wasser entlang, mit Blick auf die faszinierend Skyline und architektonisch schönen Wohnblöcken mit Blick auf den Lake Michigan, entlang dem Lincoln Park, vorbei ging es an der

Chicago Lincoln Park - Statue General Grant

Statue von General Ulysses S. Grant (1891), dem
18. Präsidenten der USA, mit einem dahinter liegenden Teich, bis zum Ende des Zoo-Parking-Lot's.

Kaum glaubte ich, etwas blauen Himmel zu erwischen, kam allerdings das nächste Wolkenfeld.

Auf dem Rückweg ging es durch den

Lincoln Park Zoo

Chicago Lincoln Park - Zoo - Trampeltier

Chicago Lincoln Park - Zoo - Zebra

Der Besuch des Zoo's ist kostenlos und beherbergt mehr als 1.000 Säugetiere, Reptilien und Vögel. Sibirische Tiger, afrikanische Löwen, Leoparden und andere Großkatzen.

Chicago Lincoln Park - Zoo - Tiger

Kurvenreiche Pfade führen zu den Ausstellungen, darunter Regenstein African Journey, wo Giraffen, Elefanten und andere Tiere in großen, üppig bewachsenen Gehegen leben.

Im Regenstein Small Mammal-Reptile House sind mehr als 200 Lebewesen aus Südamerika, Afrika, Asien und Australien zu sehen.

Chicago Lincoln Park - Zoo - Lions Chicago Lincoln Park - Zoo - Nashorn Chicago Lincoln Park - Zoo - Flußpferd Chicago Lincoln Park - Zoo - Giraffe

Weiter geht es zum

Lincoln Park Conservatory

Der Eintritt ist ebenfalls kostenlos.

Chicago Lincoln Park Conservatory - Lady Flowers

Es wurde 1893 eröffnet und ist mit fast einer Million Besucher eines der beliebtesten Gewächshäuser im Land.

Gemeinsame Hobbys dieser Zeit waren die Untersuchung und Klassifizierung von Pflanzen, Tieren und Insekten.

Die Menschen waren besorgt über die Auswirkungen der zunehmenden Industrialisierung.

Chicago Lincoln Park Conservatory - Seerosenteich m. Goldfischen

Wintergärten wurden so ein tropisches Paradies, in der Stadt. Klingt irgendwie bekannt....

Das Conservatory besteht aus vier Gewächshäusern: dem

Palm House, Fern Room, Orchid House, and Show House.

Man wird ganz schön durstig und meine Füße fangen auch an zu brennen, so nehmen wir erstmal auf einer Bank vor dem Shakespeare Memorial Platz für ein Zigarettenpäuschen und genießen die Aussicht, bevor wir Richtung

Alfred Caldwell Lilly Pool

laufen. Er wurde 1889 ursprünglich gebaut um Seerosen zu kultivieren.

Heute ist es ein ruhiges Kleinod mit einheimische Pflanzen, einem kleinen Wasserfall, Wegen aus natürlichem Kalkstein. Man kann Vögel, Schmetterlinge oder wie wir Eichhörnchen beobachten.

Chicago Lincoln Park Conservatory - Seerosenteich m. Goldfischen Chicago Lincoln Park- Vogelhaus Chicago Lincoln Park- William Shakespeare Statue Chicago Lincoln Park - Eichhörnchen im Alfred Caldwell Lilly Pool

Bei unserem Besuch herbstelte es halt schon recht, aber zur Blütezeit ist es bestimmt eine kleine Oase um wieder fit zu werden für den Großstadt-Trip.

Chicago Lincoln Park - Skulpture I Will von Ellsworth Kelly nahe dem Peggy Notebaert Nature Museum

Kurz nach dieser

Skulpture I Will von Ellsworth Kelly -

Chicago - Skulptur von Mary Seifert -Stepping Into The Future-

nahe dem Peggy Notebaert Nature Museum

und der Skulptur

von Mary Seifert Stepping Into The Future,

erreichen wir wieder unseren Parkplatz.

Chicago - Elks National Memorial Building (1923-6)

Wir fahren vorbei am Elks National Memorial Building (1923-6) und tauchen ein in die Welt der Skyscraper.

Es folgt ein Blick auf das

John Hancock Center

Chicago - Blick auf Tribune- u. Hancock Tower

Mit seinen 344 Metern und 100 Etagen ragt der dunkle Monolith unübersehbar in den Himmel.

Die gewaltigen X-förmigen Klammern sind nicht nur visuell faszinierend, sondern bieten dem zweit höchsten Gebäude Chicago's auch Schutz gegen die scharfen Winde des Lake Michigan.

Das 1969 am Rande der City erbaute Hancock Center ist zwar nicht so hoch wie der Sears Tower aber günstiger.

Vom Observationsdeck im 94. Stock hat man eine herrliche Aussicht auf die Stadt und den Lake Michigan und die so genannte Gold Coast mit ihren sündhaft teuren Appartement's.

Geht man zum Haupteingang und nimmt den normalen Aufzug kann man kostenlos in die noch höher gelegene Lounge oder das Restaurant fahren.

Chicago - Marshall Field's Great Clocks

Unser Weg führt uns vorbei am historischen Marshall Field's Kaufhaus von 1852, welches auch von innen sehr sehenswert ist. Nun befindet sich hier das Macy's Kaufhaus.

Hier wurde 1897 die erste Marshall Field's Great Clock installiert. Sie wurde schnell bekannt und zu einem Treffpunkt.

Nach einigen Runden fanden wir einen geeigneten und bezahlbaren Parkplatz für unseren fahrbaren Untersatz. Nachdem wir den Obulus von $ 8 bezahlt haben, noch schnell die Adresse notiert, machen wir uns zu Fuß auf den Weg.

Wir laufen ca. 20 Minuten die Lake St, immer unter der EL entlang. Hier merkt man mal wieder wie Lärm unempfindlich die Amis sind.

Mitten im Stadtgebiet, hier heißt sie Loop,

Chicago - Chicago Lantern Building

rattert diese Hochbahn, deren Gleise nackt auf Stelzen einer Stahlkonstruktion liegen und dementsprechend quietschen, direkt an den Häusern vorbei.

Chicago - 333 West Wacker Drive

Aber auch wir überstehen es und erreichen den Wacker Drive.

In dem 157m hohen

Lantern Building

spiegelt sich der blaue Himmel und die weißen Wolken herrlich in der Fassade - und

Chicago - interessante Glasfassade

wir freuen uns, daß das Wetter nun richtig aufklart, so läßt sich die beeindruckende wie vielfältige Architektur hier in Chicago einfach mehr genießen.

Da trifft Moderne auf Post-Moderne, spiegelndes Glas auf massives Gestein und dazwischen fließt der Chicago River.

Der 1928 erbaute

Merchandise Mart

Chicago - Merchandise Mart am Chicago River

gleicht einem riesigen Palastgebäude. Das von 1945 bis in die 90er Jahre im Besitz der Kennedy Familie befindliche Gebäude hat weltweit die größte nutzbare Fläche.

Die ersten beiden Stockwerke enthalten Geschäfte und auch die El-Station, alles darüber hinaus sind Ausstellungen für Firmenkunden und Büroflächen.

Überall wird gewerkelt und gebaut. So wurde das 7-stöckige Gebäude der Sun-Times abgerissen und auf dem Platz entsteht mit 415 Metern das zweit höchste Gebäude in Chicago - der

Trump International Hotel & Tower

Chicago - Trump Tower

Ursprünglich sollte es der weltweit höchste Wolkenkratzer werden. Nach dem Anschlag 9/11 wurden die Pläne jedoch verkleinert.

Nach der Fertigstellung in 2009 werden sich auf den 96 Etagen 220 Hoteleinheiten und ca. 460 Wohnungen befinden.

Mit einer im 89. Stockwerk gelegenen Wohneinheit wird gleich nochmals ein 37jähriger Weltrekord gebrochen, welchen bisher das Hancock Center besaß.

In vier Schritten bei einer Höhe von 65, 121, 201 und 338 Meter verjüngt sich der Turm allmählich.

Wir schonen mal kurz unsere Fußsohlen und benutzen die kostenlose Trolley. Sie fährt uns zum

Water Tower

Chicago - Watertower

Der einer mittelalterlichen Festung gleichenden, 1869 erbaute und 47 m hohe Wasserturm ist das einzige öffentlichen Gebäude welches dem verheerenden Brand von 1871 nicht zum Opfer fiel.

In dem Kalksteingebäude befindet sich heute die Chicago Tourismus-Information.

Anschließend wollten wir eigentlich mit der Trolley zum

Navy Pier

Chicago - Navy Pier

einem kleinen Vergnügungspark mit Riesenrad und Ausflugsdampfern, sowie Shops und Freßbuden und allem was dazugehört für eine Touri-Attraktion.

Chicago - Navy Pier

Auch hat man von hier einen überwältigenden Blick auf die Skyline von Chicago.

Das heißt umsteigen - erst finde ich schon nicht die richtige Haltestelle, dann die Treppe runter und warten war angesagt.

Es wurden immer mehr Menschen und quengelige Kinder, jedoch auch nach 40 Minuten Wartezeit war keine Trolley in Sicht. Somit geht es per Pedes weiter.

Wir bekommen unter anderem zu sehen, das

Chicago - Wrigley Building

Wrigley Building

- ein 1924 in den Formen der französischen Renaissance für den Kaugummikonzern errichtetes 32-stöckiges Bauwerk mit einem Glockenturm -

sowie die Heimat der Chicago Tribune, der wortmächtigsten Zeitung der Stadt. Der

Tribune Tower

Chicago Tribune

ist das Ergebnis eines Architekturwettbewerbs von 1922 und ist nicht nur wegen seiner neo-gotischen Architektur einen Abstecher wert, sondern wegen einer Sammlung von 120 Steinen weltberühmter Bauwerke, die nachträglich in die Außenmauern integriert wurden.

Darunter sind Stücke des Kölner Doms und der Berliner Mauer genauso zu finden wie Teile der Chinesischen Mauer, oder ein Felsbrocken vom Mond und Fragmente des Alamo.

Hier mal ein Blick in der

Michigan Avenue

auf die verschiedenen Giganten, das sind von links nach rechts:

Chicago - Michigan Ave

333 N.Michigan Building (1928),
ein 121 m Bürogebäude im Art-Deko Stil -

Carbide & Carbon Building -

London Guarantee Building (1923),
97 m hoch im Beaux Arts-Stil. Der gewölbte Haupteingang wird flankiert von vier korinthischen Säulen, welche sich in den 3 obersten Stockwerken wiederholen. Dahinter der

MatherTower (1928, 521m) auch Lincoln Tower genannt.
Der schlanke, achteckige obere Teil des Gebäudes ist die kleinste Etage aller Chicago Hochhäuser. Daneben der 30-stöckige

Wrigley Building (1920) und ganz rechts das 13stöckige

Realtor Building (1963), inmitten der

Magnificent Mile. So wird der breite Boulevard mit exklusiven Geschäften, Museen, Restaurants und eleganten Hotels benannt.

Ein weiterer beeindruckender Bau ist der

Chicago - Carbide Carbon Building

Carbide & Carbon Building

Er wurde 1929 erbaut und ist heute Sitz des Hard Rock Hotels.

Chicago - Carbon Building

Den Architekten Daniel und Hubert Burnham soll bei ihrem Entwurf eine Champagnerflasche Modell gestanden haben für diesen Art déco Traumbau.

Die Fassade ist ganz in dunklem, polierten Granit und der Turm hat sehr schöne goldene Akzente. Das

Aon Center

- erbaut 1973, ist mit 346 m Höhe heute noch der viert größte Wolkenkratzer der USA und 3. größte in Chicago.

Chicago - links:Aon Center

Die ursprüngliche Carrara-Marmor Verkleidung mußte 1990 witterungsbedingt durch dickere Platten aus gesprenkeltem weißem Granit ersetzt werden. Der postmoderne

Two Prudential Plaza

wurde 1990 errichtet und ist 303 Meter hoch.

Chicago - Jack Brickhouse

Weiter geht es vorbei am

Jack Brickhouse Monument

einem bekannten Sportreporter gewidmet, in Richtung

Chicago Cultural Center

Chicago - Cultural Center

Hier befindet sich das offizielle Visitor Center. Integriert in diesem Gebäude ist auch das Museum of Broadcast Communications.

Es wird die Entwicklungsgeschichte von Radio und Television gezeigt. Besonders beeindruckend ist die Tiffanykuppel.

Da wir dies schon bei unserem letzten Besuch inspiziert hatten, wenden wir uns dem für uns neuen Highlight zu.

Millenium Park

Chicago Millennium Park - Sculpture Orion von Mark di Suvero

Chicago Millennium Park- Johnny Appleseed sculpture

Dieser Park wurde im Juli 2004 eröffnet und bietet viele architektonische Glanzleistungen auf rund 100.000 Quadratmeter am Ufer des Michigan-Sees.

Wie überall in Chicago findet man auch hier einige der Public-Art-Skulpturen.

Hier z. B. von Mark di Suvero die Objekte Orion und Johnny Appleseed.

Absolut fasziniert sind sicher nicht nur wir vom

Cloud Gate

mit dem Spitznamen The Bean.

Chicago Millennium Park - Cloud Gate

Eine Skulptur aus Edelstahl von dem indisch-englischen Bildhauer Anish Kapoor, welche mit einer Länge von 20 m, einer Breite von 13 m, einer Höhe von 10 m und einem Gewicht von 10 Tonnen zu den größten in der Welt gehört.

Die Oberfläche der riesigen Plastik besteht aus 168 polierten Edelstahlplatten. Wie eine Simulation wirkt alles was sich, wegen der Krümmung immer leicht verzerrt, auf der Oberfläche widerspiegelt.

Geht man durch das Tor hindurch bietet sich ein Blick wie in einem Kaleidoskop.

Chicago Millennium Park - Cloud Gate Chicago Millennium Park - Cloud Gate Chicago Millennium Park - Cloud Gate Chicago Millennium Park - Cloud Gate

Ein weiteres Highlight dieses Parks ist der von Frank Gehry entworfene

Jay Pritzker Pavillon

Chicago Millennium Park - Jay Pritzker Pavilion

Er besticht nicht nur durch sein futuristisches Design, sondern vor allem durch seine einmalige Akustik. Benannt wurde der Pavillon nach dem Ehemann von Cindy Pritzker aus Chicago, deren Familienstiftung 15 Millionen US-Dollar für den Neubau stiftete.

Chicago Millennium Park - Jay Pritzker Pavilion Sound System

Die Freilichtbühne für Musikfestivals besteht aus einer Bühne und einem Spalier aus Röhren, an dem Lautsprecher hängen.

Chicago Millennium Park - Jay Pritzker Pavilion

Es überwölbt einen zwei Hektar großen Rasen auf dem 7.000 Personen Platz finden. Zusätzlich gibt es 4.000 feste Sitze.

Die Bühne ist groß genug für ein komplettes Symphonie-Orchester und wird von einem 40 Meter hohen Rahmen aus rostfreiem Stahl umgeben. Die Bühnenüberdachung hat 16 Meter hohe Stahl-Glas-Türen.

Ebenfalls von Frank Gehry die spektakuläre Fußgängerbrücke im Park. Die

Chicago Millennium Park - BP Bridge

BP Bridge

wölbt sich wie eine Schlange über die nahe gelegene Schnellstraße und wirkt zugleich als akustische Barriere. Außerdem bietet sie eine tolle Aussicht auf das Areal und die dahinter liegende Stadt.

Crown Fountain

Chicago Millennium Park - The Crown Fountain

Außergewöhnlich ist auch die von dem Spanier Jaume Plensa entworfene Crown Fountain, dessen Wasser an zwei Glastürmen herab fließt, die mit wechselnden Video- und Lichteffekten hinterlegt sind.

Nicht nur die Kleinen werden von den beiden gegenüberliegenden 15 Meter hohen Türmen angezogen.

Vom Millenium Park hat man auch sonst eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt.

Chicago Millennium Park - v.li: Gage Buildg., Chicago Athletic Association (1893), WilloughbyTower Chicago Millennium Park - Smurfit-Stone Building Chicago Millennium Park - Metropolitan Tower, Santa Fe Bldg. Chicago Millennium Park - Mark di Suvero, Rust Angel

Chicago Millennium Park -

Chicago Millennium Park - Millenium Monument

Am Wrigley Square legen wir dann beim Millenium Monument noch eine kleine Verschnaufpause ein und lassen die Ausblicke auf uns einwirken, bevor wir uns auf den Rückweg machen.

Mich beeindruckt auch immer wieder der

Smurfit-Stone Building

Chicago Millennium Park - Smurfit-Stone Building

Gebaut wurde das 41 Stockwerk hohe Gebäude 1983/84. Einer der wenigen von einer Frau, nämlich Sheldon Schlegman, entworfenen Skyscraper.

Der 177 m hohe Wolkenkratzer wird im Volksmund auch Diamond Building genannt. Vielleicht übt er deshalb so eine Anziehungskraft auf mich aus?

Wir nehmen nun den Weg entlang am Chicago River, dem einzigen Fluss in Nordamerika, der rückwärts fließt.

35 East Wacker Drive

Chicago - Clock 35 E Wacker Drive

Chicago - 35 E Wacker Drive

Diese schöne Uhr hängt am
North American Life Insurance Building

(159 m, 40 Stockwerke), offizieller Name ist nun
35 East Wacker Drive.

Zum Zeitpunkt der Errichtung 1925 war es das höchste Gebäude außerhalb New York's.

Ursprünglich konzipiert als Jewelier's Building, hatte es in den ersten 14 Jahren Parkplätze von der zweiten bis zur 22. Etage für den sicheren Transfer der Schmuckhändler.

Marina City

Chicago - Marina City, Corn Cob Tower

Das 1959 erbaute, zwei Maiskolben-ähnliche Gebäude ist fast eine Stadt in der Stadt.

Chicago - Wacker Drive

In den ersten 19 Etagen sind die Parkplätze der Bewohner von 450 Eigentumswohnungen, deren Yachten im Wasser schaukeln. Theater, Bowlingbahn, Eislaufbahn, Geschäfte und Restaurants sind selbstverständlich auch vorhanden.

In dem Film "Jeder Kopf hat seinen Preis" stürzte von hier ein Auto direkt in den Chicago River.

Chicago - Wrigley Building + Tribune Tower Chicago - Irv Kupcinet Bridge bzw. Wabash Avenue Bridge Chicago - House of Blues Chicago - Reid-Murdoch Center, Clark Street Bridge

Und noch ein paar Eindrücke entlang des Chicago River's.

Chicago - Monument to George Washington, Robert Morris and Hyam Salomon by Lorado Taft and Leonard Crunelle Chicago - Riverwalk Chicago - Civic Opera Buildg Chicago -  Blick auf Sears Tower

Kurz bevor die Füße glühen und wir unser Auto auf dem Parkplatz tatsächlich wieder finden nochmals einen Blick zurück -

Sears Tower

Chicago - kurzer Blick kurz vor u. Parkplatz, Hintergrund Sears Tower

Der Sears Tower (1974) ist mit einer Höhe von 443 Metern ohne Antenne und 108 Stockwerken das höchste Gebäude der westlichen Hemisphäre.

Die Konstruktion besteht aus neun einzelnen Wolkenkratzern, die sich alle zu einem massiven Gebäude zusammensetzen.

Das Skydeck Observationsdeck befindet sich in der 103. Etage von der man eine Sicht auf die Chicago'er Innenstadt von oben hat. Ferner wird geboten Lake Michigan, soweit das Auge reicht, Chicago River, Buckingham Fountain, Millenium Park und ein endloses Häusermeer Richtung Vororte.

Oh, wie praktisch ist die Kühltruhe im Auto. Erst wurde mal der Durst gelöscht, nachdem wir ziemlich ausgetrocknet sind. Es war ja doch ziemlich warm, wobei wir darüber recht froh waren, denn von innen hatten wir ja schon bei den letzten zwei Besuchen, wegen schlechten Wetters, zwangsläufig viel gesehen.

Wir freuen uns richtig auf das nun verdiente Dinner im Old Warsaw Restaurant, welches wir gestern ja nicht gleich fanden. Heute klappt's zwar auf Anhieb, aber welch ein Gefühl als wir davor standen. - Montag Ruhetag -

Also einen Block zurück, da war ja noch ein Chinese. War gerade mal zum Sattessen, der Rest eher zum Schweigen.

Chicago - Ramada

Chicago - Ramada

Dann auf zum South Lake Shore Drive wo wir das Ramada reserviert hatten.

Mangels ausreichender Außen-Beleuchtung war es in der Dunkelheit gar nicht so leicht zu finden. Auch sonst warf uns die schon etwas betagte Anlage nicht vom Hocker.

Das Zimmer im Tower (4. Stock) war aber sehr schön und sauber. Wir waren eh nur noch müde, so ging es relativ schnell ins Land der Träume.

 

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