Flagge Oregon Flagge Washington
11. Tag - Samstag 2. Juli 2011
Route Gresham OR -Kalama WA - Mount St Helens Nat. Vulcanic Monument WA - Longview WA - Kelso WA
Wetter 70 F, sonnig
Meilen 196 km 315
Übernachtung Econo Lodge Kelso $ 9,90
Bemerkung 2 QB, expedia gebucht m. 50$ Coupon
Restaurant Izzys Pizza Kelso $ 22,64
Bemerkung o. k.
Zum Vergrößern der Fotos, klicke bitte ins Bild.

Gresham - OR

Nachdem recht ordentlichen Frühstück im Super 8 brechen wir gegen 9 Uhr auf und sind gleich im nächsten Bundesstaat - Washington. Bei der Exit 27 verlassen wir die Interstate 5 um in

Kalama - WA

einen Stopp einzulegen.

Kalama WA - Marine Park

Im Marine Park entlang des Columbia River's soll es den weltweit höchsten Totem Pole geben der aus einem einzigen Baum geschnitzt ist.

Kalama WA - Totem Pole

Der höchste der 4 vorhandenen Totem Pole ist 41,7 m hoch und wurde in den frühen 1960er Jahren aus einem 700 Jahre alten Western Red Cedar geschnitzt.

Der Park ist recht schön angelegt und wir erfreuen uns auch über die tollen Sträucher und Pflanzen.

Kalama WA - Marine Park Kalama WA - Totem Pole Kalama WA - Totem Pole Kalama WA - Totem Pole Kalama WA - Marine Park

Weiter geht es auf der I 5 bis Castle Rock, zu unserem heutigen Hauptziel, dem

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument

Nun geht es dem Spirit Lake Hwy (SR 504) entlang durch das Toutle Valley vorbei am Spirit Lake. Nach 27 Meilen legen wir beim

Hoffstadt Bluffs Visitor Center

15000 Spirit Lake Hwy, Toutle WA

eine kleine Pause ein.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Hoffstadt Bluffs Visitor Center

In der 1996 gebauten Lodge gibt es eine Ausstellung über den Mount St. Helens und der Landschaft vor der Explosion 1980 bei der 57 Menschen ihr Leben verloren.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Hoffstadt Bluffs Viewpoint

Von der Aussichtsplattform hat man einen schönen Panoramablick auf die Berge und die Aue in die der Lavastrom ins Tal stürzte.

Neben Schautafeln, ist natürlich auch ein Souvenir-Shop und Restaurant vorhanden.

Von hier werden auch Helikopterflüge angeboten um den Vulkan aus der Vogelperspektive zu betrachten.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Wasserfall Spirit Lake Hwy

Entlang der Straße plätschert immer wieder mal ganz schön Wasser den Felsen herunter, was ein Hinweis darauf ist, daß der Winter heuer recht lange dauerte.

Kurze Zeit später sind wir bei der

Hoffstadt Creek Bridge

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Sign Hoffstadt Creek Bridge

Die Hoffstadt Creek Bridge ist die längste von 14 Brücken auf dem neuen Spirit Lake Memorial Highway.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Hoffstadt Creek Bridge

Die Brücke überspannt das Flußbett in einer Höhe von 113 Metern und hat bei einer Spannweite von 183 Metern eine Gesamtlänge von 713 m.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - b. Fores Learning Center

Forest Learning Center

Hier wird man in ausgezeichneter Weise über die Zerstörungen an der Vegetation und die Wiederaufforstungsprogramme unterrichtet.

Elk Rock Viewpoint

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Sign

Der Vulkan wurde 1792 von George Vancouver nach dem britischen Baron St. Helens benannt.

Am 18. Mai 1980 um 8:32 Uhr explodierte der Berg und es schossen nach 123 inaktiven Jahren über 3 Mrd. m³ Lava, Asche, Gestein und Erde heraus.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Mt. St. Helens vom Elk View Point

Dabei wurde die Nordflanke, sowie vom 2950 m hohen Gipfel etwa 400 m weggerissen. Die 500° Celsius heiße Glutwolke aus Asche und Gas fegte mit der Geschwindigkeit eines Hurrikans in nördlicher Richtung und zerstörte fast alles auf einer Fläche von 600 km².

Die Asche stieg bis zu 20 km in die Atmosphäre auf und lag auch noch an der knapp 100 km entfernten Interstate 5 bis zu einem halben Meter hoch.

Bei der 9stündigen Eruption wurden im Umkreis von 27 km Bäume wie Streichhölzer umgeknickt.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Mount Adams vom Elk View Point Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Elk View Point Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Elk View Point Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Elk View Point

Castle Lake Viewpoint

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Castle Lake Viewpoint

Bei diesem Aussichtspunkt hat man einen herrlichen Ausblick auf den Castle Lake mit dem schneebedeckten Mount St. Helens im Hintergrund.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Castle Lake Viewpoint

Der Lake entstand, wie andere auch, als die gewaltigen Schutthalden das Wasser des Castle Creek's stauten.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Castle Lake Viewpoint

Diese von Erdrutschen angestauten Seen sind jedoch ein ständiger Risikofaktor, denn falls sie überfließen und ihr Ablaufkanal dabei zerstört wird, können die ausbrechenden Wassermassen verheerende Fluten auslösen.

Coldwater Lake Viewpoint

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Coldwater Lake Viewpont

Der Coldwater Lake am Fuß des Coldwater Ridge ist ein weiteres Beispiel für einen Lawinenstausee. Hier stauten sich die Wassermassen des Coldwater Creek, der durch die bewegte Erbmasse keinen Abfluß mehr hatte.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Coldwater Lake Viewpont

Alles noch nutzbare Holz der rings um den See von der Explosionswelle niedergestreckten Bäume wurde in den ersten Jahren nach der Katastrophe geborgen, in Flöße gebunden und von Schleppschiffen über den See abtransportiert.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Coldwater Lake Viewpont

Wir nehmen uns Zeit für einen Spaziergang an dem idyllischen See. Leider sind einige Stege durch die Witterungseinflüsse zerstört und daher gesperrt.

So macht Erich einige Verrenkungen um Bilder von den ihn recht faszinierenden Wurzeln zu schießen. Da hab ich es mit der Vorliebe für Pflanzen einfacher.

Hier gibt es Picknickmöglichkeiten, eine Bootsrampe, ein Angelpier und ein Restaurant mit einer schönen Terrasse.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Coldwater Lake Viewpont Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Coldwater Lake Viewpont Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Coldwater Lake Viewpont Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Coldwater Lake Viewpont

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Coldwater Lake Viewpont Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Coldwater Lake Viewpont Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Coldwater Lake Viewpont Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Coldwater Lake Viewpont

Loowit Viewpoint

Schon die früher in diesem Gebiet lebenden Indianerstämme haben die Gefährlichkeit des Vulkans gefürchtet. Sie gaben dem Berg ihre eigenen Namen, u. a. Loo-Wit, was soviel bedeutet wie Hüter des Feuers.

Auch von diesem Aussichtspunkt hat man einen schönen Blick auf den Mt. Helens und die anderen Gipfel der Kaskadenkette, sowie auf die liegengebliebenen Trümmer des Ausbruchs von 1980.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Loowit Viewpoint Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Loowit Viewpoint Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Loowit Viewpoint Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Loowit Viewpoint

Nach einem kurzen Stück erreichen wir das Ende der Straße mit dem Parkplatz vom

Johnston Ridge Observatory

Hier führte ein junges Mädchen eine Umfrage durch. Es stellt sich heraus, daß sie eine Studentin aus Deutschland ist und hier jobbt. Bei dem kurzen Plausch erzählt sie mir, daß wir großes Glück haben, denn heute ist seit langem mal wieder ein Tag mit blauem Himmel. Das freut uns natürlich besonders.

Hier ist auch das einzige Besucherzentrum das während unseres Besuchs geöffnet hat. Neben dem Observatory gibt es auch noch eine Aussichtsplattform auf 1266 m. Der Name erinnert an David A. Johnston, der beim Vulkanausbruch 1980 im Dienst ums Leben kam.

"Vancouver, Vancouver, this is it" waren die letzten Worte des jungen Geologen, die er an seine Zentrale funkte. Sie gingen um die ganze Welt.

Wie wir schon am Parkplatz feststellen konnten, herrscht hier reger Betrieb und es bilden sich lange Warteschlangen vor dem Visitor Center. So etwas habe ich bisher noch in keinem Park erlebt. Obwohl wir den NP-Pass haben dauert es ewig, bis wir an der Reihe sind. Der Pass wird akribisch überprüft, bevor wir unser Armbändchen erhalten und Einlaß bekommen.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - im Johnston Ridge Observatory

Neben dem Souvenir-Shop befinden sich hier einige Exponate und erklärende Tafeln zur Geologie des Gebietes und der Geschichte des verheerenden Vulkanausbruch's von 1980. Bei diesem wurden 26 Seen, 300 Häuser, 12 Brücken und mehrere Camps, Fischzuchtbetriebe und Wälder vernichtet. Außerdem verloren trotz rechtzeitiger Warnung 57 Menschen ihr Leben.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - im Johnston Ridge Observatory

Ein Seismograph zeichnet die aktuellen Aktivitäten auf. Im Kino soll ein sehr empfehlenswerter Film laufen, aber die Wartezeit von über einer Stunde ist mir mit meinem immer noch angeschlagenen Bein und mangelnder Sitzgelegenheiten dann doch zu lang und wir begeben uns zur Aussichtsplattform.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Spirit Lake vom Johnston Ridge

Zu jeder vollen Stunde erläutert ein Ranger auf der Plattform den Ausbruch. Wir genießen den genialen Blick auf den Krater des 8 km entfernten Mount St. Helens und den sich darin befindlichen Lava Dome, sowie auf den Spirit Lake.

Wir entfliehen dem Gewusel der Menschenmassen und gehen wieder zurück zum Parkplatz wo Erich noch ein paar interessante Baumstämme und Wurzeln vor die Linse kriegt.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Spirit Lake vom Johnston Ridget Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Mt Helens vom Johnston Ridge Observatory Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - beim Parkplatz v. Johnston Ridge Observatory Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - beim Parkplatz v. Johnston Ridge Observatory

Dann fahren wir die Strecke wieder zurück. Unterwegs noch ein paar kurze Fotostopp's und einen letzten Blick auf den Mount Helens.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - entlang d. Spirit Lake Hwy Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - entlang d. Spirit Lake Hwy Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - entlang d. Spirit Lake Hwy Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Mount Helens vom Spirit Lake Hwy

Nach knapp einer Stunde erreichen wir den

Silver Lake

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Silver Lake

bei dem wir bei der Hinfahrt nur vorbeigefahren sind.

Der Silver Lake entstand vor etwa 2500 Jahren, als ein Schlammstrom vom Mount St. Helens das Wasser eines der Nebenflüsse des Toutle River staute.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Silver Lake

Der See hat eine maximale Tiefe von etwa 5 m Tiefe, die jetzt durch einen Staudamm gesteuert wird.

Mount St. Helens Nat. Vulcanic Monument - Silver Lake

Der Nordarm des Silver Lake's wird von aggressiv wuchernden Wasserpflanzen tangiert, so daß er fast erstickt.

Nun fahren wir noch die ca. 8 km nach Castle Rock und nehmen dort wieder die I 5 um nach

Longview - WA

zurückzufahren. Hauptgrund war hierfür, daß es rund um Castle Rock mit Übernachtungsmöglichkeiten nicht so sonderlich gut aussieht.

Longview ist eine relativ junge, geplante Stadt. Sie wurde zwischen 1918 und 1922 konzipiert für 50 000 Einwohner. 1922 begann man mit dem Bau und stellte den Großteil bis 1927 fertig.

Im Zentrum der Stadt liegt der

Lake Sacajawea Park

Longview WA - Lake Sacajawea Park

in dem sich der vom Cowlitz River gespeiste Lake Sacajawea befindet.

Longview WA - Lake Sacajawea Park, Japanese Garden + Bridge

Der Park ist recht schön angelegt, wird mit Springbrunnen aufgelockert und hat einen kleinen Japanese Garden.

Heute findet in dem Park ein Fest statt bei dem uns gleich ein Live Konzert geboten wird. Wegen der vielen Leute ist es aber unmöglich das Sacajawea Monument zu fotografieren. Mal schauen, vielleicht ist es ja dann morgen früh möglich.

In unmittelbarer Nähe befindet sich die

Longview Community Church

2323 Washington Way

Longview WA - Community Church

Die Longview Community Church wurde 1923 gegründet und ist damit die älteste Kirche der Stadt.

Der Stadtgründer Robert Alexander Long sah die Notwendigkeit für eine interkonfessionelle Kirche und gewann dafür den jungen methodistischen Priester Reverend Ed Gebert.

Long spendete das Grundstück, sowie $ 20.000 für den Bau des 1926 im gotischen Stil fertiggestellten Kirchengebäude's.

Public Library

1600 Louisiana Street

Longview WA - Public Library

Die Public Library war das erste Geschenk des Stadtgründer's Long.

Longview WA - Skulptur Story Time

Er und seine Frau spendeten der Stadt 150.000 $ um eine öffentliche Bibliothek zu erstellen.

Vor der Library befindet sich die Bronze-Skulptur Story Time der in Montreal geborenen Künstlerin De L'Esprie.

Rechts von der Library gibt es noch eine besondere Kuriosität, die.

Nutty Narrow Bridge

Longview WA - Nutty Narrow Bridge

Amos Peters baute 1963 für 1000 $ die weltweite einzige Brücke für Eichhörnchen.

Die 18 m lange Mini-Suspension-Bridge überspannt die Louisiana Street, zwischen den Bäumen bei der Library und dem gegenüberliegenden Park und wurde nur für die Squirrels gebaut, da viele vorher beim Überqueren der Straße von den Autos getötet wurden.

Squirrel Skulptur

Longview WA - Squirrel Skulptur

(nahe Library- Olympia Way)

Der Sandbaggers Club spendete die von dem Künstler Tom Kell geschnitzte Figur.

Die 10 foot große Holzskulptur wurde Amos Peters, dem Erbauer der Nutty Narrow Bridge, nach seinem Tode im Jahre 1984 gewidmet.

gegenüber der Public Library befindet sich der

R.A. Long Park

Longview WA - R.A. Longsquare Monument

In dem Park befindet sich das R.A. Longsquare Monument.

Geschaffen wurde die Bronze-Büste des Stadtgründer's vom Künstler Victor Alonzo Lewis im Jahre 1946 im Auftrag der Long Memorial Association.

Longview WA - Skulptur Twilight Reverence

Entlang des Parks befindet sich auch das historische Monticello Hotel. Vor diesem steht die Bronze Statue Twilight Reverence, geschaffen von Jim Demetro.

Bei uns meldet sich der Hunger und wir gehen zurück zum Parkplatz. Mit dem Auto ist es nur ein kurzes Stück über die Brücke des Cowlitz River's in den angrenzenden Ort

Kelso - WA

Nach der guten Erfahrung in Redmond wollen wir nochmals in's Izzy's Restaurant zum Dinner. War in Ordnung, aber weder im Geschmack noch bei der Auswahl so gut wie vor ein paar Tagen.

Übernachtet haben wir dann in der vorgebuchten Econo Lodge.

 

zurück zum 10. Tag weiter zum 12. Tag

zurück zur Tagesübersicht

Valid HTML 4.01 Transitional