Flagge Oregon Flagge Oregon
34. Tag - Montag - 25. Juli 2011
Route Roseburg OR -Umpqua National Forest OR - Crater Lake NP - Klamath Falls OR
Wetter 68F anfangs bewölkt, ab Mittag sonnig und schwül
Meilen 187 km 301
Übernachtung Days Inn $ 93,15
Bemerkung 2 QB abzgl. 50 $ expedia Coupon
Restaurant R+G Grand Buffet Klamath Falls $ 21
Bemerkung super
Zum Vergrößern der Fotos, klicke bitte ins Bild.

Roseburg - OR

Nach einem eher dürftigen Frühstück brechen wir auf und tanken das Auto voll. Dann begeben wir uns auf den North Umpqua Highway, bekannt auch als der Highway of Waterfalls. Für Liebhaber von Wasserfällen mit genügend Zeit gibt es die Broschüre "Thundering Waters".

Die Straße durch den

Umpqua National Forest - OR

läuft recht reizvoll am Umpqua River mit seinen unzähligen Stromschnellen entlang durch dichte Wälder mit steilen Felsformationen, wie z. B. der majestätisch in die Höhe ragende Eagle Rock und Old Man Rock.

Umpqua National Forest OR - Eagle Rock Umpqua National Forest OR - Eagle Rock Umpqua National Forest OR - Old Man u Old Women Rock Umpqua National Forest OR - Old Man u Old Women Rock Umpqua National Forest OR - Umpqua River

Toketee Falls

Die spektakulären Toketee Wasserfälle gehören zu den schönsten in Oregon. Ein etwa 0,8 Meilen langer Wanderweg mit 200 Stufen führt durch einen alten Wald am North Umpqua River entlang, zu einer Aussichtsplattform.

Der Upper Fall fällt 12 m in ein Becken und der Lower Fall stürzt dann 24 m über eine steile Wand aus vulkanischem Basalt in die Tiefe.

Leider belästigten uns auf dem Weg recht viele Mücken und erkannten uns sofort als Frischfleisch. Die undichte Pipeline am Parkplatz sorgte dann für die Erfrischung.

Umpqua National Forest OR - Tokete Falls Umpqua National Forest OR - Tokete Falls Umpqua National Forest OR - Pipeline Parkplatz Tokete Falls Umpqua National Forest OR - Tokete Falls Umpqua National Forest OR - Tokete Falls

Als nächstes erreichen wir die

Watson Falls

Mit einer Höhe von 83 Metern ist er der 3.höchste Wasserfall in Oregon. Vom Parkplatz gehen wir über die Straße und folgen dem etwa 1 km langen Weg durch den mit Farnen und Moos bedeckten Wald nach oben.

Unterwegs gibt es immer interessante Blicke auf den Watson Creek. Über eine Holzbrücke überqueren wir den Watson Creek und kurz danach haben wir bereits einen ausgezeichneten Blick auf den Watson Falls.

Umpqua National Forest OR - Watson Falls Umpqua National Forest OR - Watson Falls Umpqua National Forest OR - Watson Falls Umpqua National Forest OR - Watson Falls Umpqua National Forest OR - Watson Falls

Anschließend fahren wir weiter vorbei am

Diamond Lake

Der etwa 11 qkm große See, mit einer Tiefe von bis zu 16 Metern wurde benannt nach John Diamond und liegt 1580 m über dem Meeresspiegel.

Westlich des Sees erhebt sich der 2551 m hohe Mount Bailey und östlich vom Lake der Mount Thielsen mit einer Höhe von 2799 Metern.

In dem naturbelassenen Erholungsgebiet gibt es einen Bootsverleiher, eine Lodge und Campingplätze.

Umpqua National Forest OR - Diamond Lake, Mt. Bailey Umpqua National Forest OR - Diamond Lake, Mt. Bailey Umpqua National Forest OR - Diamond Lake Umpqua National Forest OR - Mt. Thielsen

Dann verlassen wir den Hwy 138 und nehmen den Crater Lake North Highway zum North Entrance vom

Crater Lake NP - OR

Crater Lake National Park, OR - North Entrance

Oregon's einziger Nationalpark existiert seit dem 22. Mai 1902.

Er umfasst das gesamte Gebiet des Vulkans Mount Mazama und den durch die gewaltige Eruption vor 7700 Jahren entstandenen 592 Meter tiefen Crater Lake.

Die Fahrt geht zuerst durch den Lodgepole Pine Forest. Einige der Bäume haben Krebsgeschwülste, die aber irgendwie interessant aussehen.

Es folgt das

Pumice Desert

Dieses Gebiet war durch die Explosion des Mount Mazama durch die Explosion des Mount Mazama meterhoch mit Bimsstein und Asche bedeckt.

Crater Lake National Park, OR - Pumice Desert Crater Lake National Park, OR - Lodgepole Pine Forest Crater Lake National Park, OR - Lodgepole Pine Forest Crater Lake National Park, OR - Pumice Desert

Crater Lake National Park, OR - North Junction

An der North Junction werden wir erstmal von viel Schnee empfangen, aber wir haben trotzdem Glück, da die östliche Route vom Rim Drive geöffnet ist.

So können wir heute diese Seite abfahren, was wetterbedingt bei unserem letzten Besuch im Jahr 2005 nicht möglich war. Bilder und Beschreibung für die West-Seite und sonstige Informationen über den Park findet man im hier.

Zur Aussichtsplattform am

Meriam Point

hätte man allerdings Stiefel gebraucht, da der Weg dahin noch nicht freigemacht wurde. Sicher gibt es einige junge Leute die mit ihren Flip Flops versuchen hinauf zu kommen, aber für uns ist das nichts.

So fahren wir einfach nur wenige hundert Meter westlich zum nächsten Pullout und genießen die herrliche Aussicht auf den Hillman Peak (2486 m), den LLao Rock, auf das Desert Ridge und den Gaywas Peak.

Crater Lake National Park, OR - Hillman Peak Crater Lake National Park, OR - Hillman Peak Crater Lake National Park, OR - Llao Rock Crater Lake National Park, OR - Desert Ridge + Gaywas Peak

Auch bekommen wir den ersten Blick auf das tiefblaue Wasser vom Crater Lake. Es ist der tiefste See in USA und der 7.tiefste der Welt. Die kleine malerische Insel im See - Wizzard Island - kann mit einem Boot besucht werden, allerdings ist die Teilnehmerzahl beschränkt.

Auf dem letzten Bild sieht man das Redcloud Cliff, im Hintergrund der Mount Scott und darunter die orange-rote Felsformation Pumice Castle.

Crater Lake National Park, OR - Wizzard Island Crater Lake National Park, OR - Wizzard Island Crater Lake National Park, OR Crater Lake National Park, OR - Mount Scott + Pumice Castle

Interessante Gesteinsformationen und die abgestorbenen Baumstämme bieten sich immer wieder als schönes Foto-Motiv an.

Crater Lake National Park, OR Crater Lake National Park, OR Crater Lake National Park, OR Crater Lake National Park, OR

Crater Lake National Park, OR - Devil Backbone

Crater Lake National Park, OR - Streifenhörnchen

Die Felsformation Devil's Backbone (Rückgrat des Teufels) ragt zwischen Hillman Peak und Llao Rock aus dem Wasser empor.

Die possierlichen Streifenhörnchen (Chipmunk) lassen sich bei ihren Spielen von nichts und niemanden stören.

Crater Lake National Park, OR - Streifenhörnchen Crater Lake National Park, OR - Streifenhörnchen Crater Lake National Park, OR - Streifenhörnchen Crater Lake National Park, OR - Streifenhörnchen

Schön präsentiert sich uns der Blue Steller (Diademhäher) mit seinem blauen Federkleid. Seinen wissenschaftlichen Namen erhielt er von dem deutschen Naturforscher Georg Wilhelm Steller.

Clark's Nutcracker, ein Kiefernhäher wurde nach William Clark benannt, der diesen Vogel bei seiner Expedition 1805 sah und zeichnete.

Crater Lake National Park, OR - Diademhäher Crater Lake National Park, OR - Clark's Nutcracker Crater Lake National Park, OR - Clark's Nutcracker Crater Lake National Park, OR - Diademhäher

Man könnte hier ewig verweilen, aber wir wollen ja heute den East Rim Drive in Angriff nehmen.

Steel Bay Overlook

Benannt wurde der Overlook nach William Gladston Steel, der sich 17 Jahre lang bemühte, u. a. mit einem persönlichen Appell an Präsident Theodore Roosevelt, den Crater Lake zum sechsten Nationalpark zu machen.

Crater Lake National Park, OR - Steel Bay Overlook, Wine Glass Tuff Crater Lake National Park, OR - Steel Bay Overlook, Chaski Slide Crater Lake National Park, OR - Steel Bay Overlook, Chaski Slide Crater Lake National Park, OR - Steel Bay Overlook, Wizard Island

Steel förderte den Bau des Rim Drive und der Crater Lodge. Er besetzte den See auch mit Fischen.

Crater Lake National Park, OR - Steel Bay Overlook, Wizzard Island

Crater Lake National Park, OR - Steel Bay Overlook

Wizzard Island war ebenfalls ein Vulkan, wie man heute noch an der Vulkanöffnung im Zentrum erkennen kann.

An der faszinierenden und unvergleichlich schönen blauen Farbe des Sees kann man sich einfach nicht satt sehen.

Crater Lake National Park, OR - Steel Bay Overlook

Diese kommt zustande, da der Crater Lake keine Zu- und Abflüsse hat und das Wasser extrem still steht. Über die Jahrhunderte haben Regen und geschmolzener Schnee den vor 7700 Jahren entstandenen Krater mit Wasser gefüllt.

Crater Lake National Park, OR - Steel Bay Overlook, Godfrey Glen + Colonnades

Unsere Blicke fallen immer wieder auf die Bimsstein Landschaft und die teilweise recht interessanten Gesteinsformationen.

Dabei kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Ob sich Disney da inspirieren ließ?

Es sind zwar noch nicht alle Aussichtspunkte zugänglich, aber wir finden immer wieder ein Plätzchen um anzuhalten.

Crater Lake National Park, OR - Pumice Point

Crater Lake National Park, OR - kurz nach dem Palisade Point Overlook über dem Grotto Grove

Hier noch ein paar Eindrücke beim Pumice Point, von der schönen Färbung des Ufers beim Cleetwood Cove,

Gesteinsformationen auf dem Weg zum

Mazama Point und kurz nach dem Palisade Point über dem Grotto Grove.

Crater Lake National Park, OR - Pumice Point Crater Lake National Park, OR - Cleetwood Cove Crater Lake National Park, OR - zw. Pumice und Mazama Point Crater Lake National Park, OR - zw. Pumice und Mazama Point

Dann erreichen wir den Skell Head Point, dem wohl windigsten Platz auf dem Rim Drive.

Crater Lake National Park, OR - Skell Head Point

Crater Lake National Park, OR - Skell Head Point

Neben der Tafel "The Lake in Legend" sieht man hier an klaren Tagen den in der Ferne liegenden Mount Thielsen und Mount Bailey.

Leider weht hier ein eisiger Wind. Ich bin eh schon erkältet und die fehlenden Restrooms im Park halten uns von einem längeren Aufenthalt hier ab.

Mount Scott

Crater Lake National Park, OR - Mount Scott

Crater Lake National Park, OR - Mount Scott

Wer gut zu Fuß ist kann hier eine Wanderung zu einem alten Feuerturm auf dem Berg machen, von dem man den ganzen See überblicken kann.

Es sind allerdings ca. 5 Meilen hin und retour, so begnügen wir uns mit einem Blick auf das schöne Schneefeld.

Crater Lake National Park, OR - Mount Thielsen

Bei der Weiterfahrt auf der kurvigen Straße gibt es noch einen Blick übers weite Land und den

Mount Thielsen.

Den nächsten Halt legen wir ein beim

Phantom Ship Overlook

Crater Lake National Park, OR - Phantom Ship

Crater Lake National Park, OR - Phantom Ship

ein. Hier hat man einen schönen Blick auf den aus dem Kratersee herausragenden Lavastein.

Phantom Ship wird es genannt, weil es einem Geisterschiff ähnelt.

Aber auch Whitebark Pine bekommt man zu sehen.

Crater Lake National Park, OR - Whitebark Pine Crater Lake National Park, OR - Whitebark Pine Crater Lake National Park, OR - Whitebark Pine

Die Pinnacle Road bringt einen zum

Pinnacles Overlook

Crater Lake National Park, OR - Pinnacles

Die Pinnacles sind bis zu 60 m hohe Gesteinsobeliske. Nach einem Vulkanausbruch bildeten sich hier Fumarolen aus denen 400 °C heiße Gase ausgetreten sind.

Die heißen Gase härteten die umliegende Vulkanasche und durch die Erosion des umgebenden weicheren Gesteins wurden die wie Kerzen aussehenden Vulkansäulen wieder freigelegt.

Crater Lake National Park, OR - Vidae Falls

Den letzten Stopp legen wir bei den ca. 30 Meter hohen

Vidae Falls

ein, die malerisch direkt an der Straße herunter schnellen.

Wie immer hat uns der Park sehr gut gefallen, trotzdem wird es Zeit sich auf den Weg zu unserem heutigen Endziel zu machen.

Klamath Falls - OR

Klamath Falls OR - Days Inn

Wir checken im vorgebuchten Days Inn ein. Die Dame an der Rezeption hatte wohl nicht ihren besten Tag, denn sie war ausgesprochen unfreundlich.

Obwohl bereits Monate vorher ein Zimmer in Parterre reserviert war, durften wir unsere Koffer über die recht abgenutze Treppe hoch schleppen, da das Hotel ausgebucht war.

Unser Zimmer lag direkt beim Pool. Dumm nur, daß genau in diesem Zimmer der Store fehlte, und eine Gruppe Jugendlicher dort Party feierten.

Aircondition bzw. Heizung und Kofferboy Fehlanzeige. Die fehlenden Handtücher brachte nach Reklamation dann nach 30 Minuten Wartezeit der Room-Service.

Daß das angepriesene High Speed Internet nicht funktionierte rundete dann das Erlebnis ab.

Das Dinner nehmen wir dann im R+G Grand Buffet ein. Da hatten wir dann Glück, denn es war ausgezeichnet.

 

zurück zum 33. Tag weiter zum 35. Tag

zurück zur Tagesübersicht

Valid HTML 4.01 Transitional