Flagge California Flagge Nevada
40. Tag - Sonntag 31. Juli 2011
Route Bishop CA - Death Valley NP - Las Vegas NV
Wetter 64 F
Meilen 33 km 53
Übernachtung Vegas Club Hotel $ 11
Bemerkung o. k. 2 QB - Orbitz Special Rate
Restaurant 4 Queens $ 15
Bemerkung Prime Rib Dinner mit Coupon, gut
Zum Vergrößern der Fotos, klicke bitte ins Bild.

Bishop - CA

Nach dem Frühstück brechen wir zu unserer letzten Tagestour in diesem Urlaub auf. Wie sollte es anders sein, blieben wir dem Motto unserer Reise treu -
"2 Münchner auf der Jagd - nach blauen Flecken am Himmel" .

Ganz ohne Regenschirm konnten wir lediglich noch die

The Ernest Kinney Teamster Family Mural

An der Nordseite der Union Bank, 362 N. Main Street

fotografieren.

Das Wandbild besteht aus 3 Panelen und erinnert an die ersten Siedler im Owens Valley und zeigen den Mount Tom, wie bepackte Maultiere der Champion Sparkplug Mine. Die Gemälde wurden von den Künstlern Robert Thomas, John Knowlton, Kathy Sexton und Marilyn Hayden gefertigt.

Bishop CA - The Ernest Kinney Teamster Family Mural Bishop CA - The Ernest Kinney Teamster Family Mural Bishop CA - The Ernest Kinney Teamster Family Mural

Weiter geht die Reise auf dem Hwy 395 durch das Owens Valley Richtung

Lone Pine - CA

das am Fuße vom Mount Whitney liegt, der mit 4418 m der höchste Berg der USA außerhalb Alaska's ist. Seit dem Frühjahr 2006 gibt es hier das

Beverly and J. Rogers Lone Pine Film Museum

701 South Main Street, Eintritt $ 5, Mo-Mi 10-18 Uhr - Di-Sa 10-19 Uhr, So 10-16 Uhr

Lone Pine CA - Beverly and J. Rogers Lone Pine Film Museum

In der malerischen Umgebung und den nahe liegenden Alabama Hills wurden die Außenaufnahmen für zahlreiche Western gedreht mit so bekannten Schauspielern wie John Wayne, Bing Crosby, Barbara Stanwyck und Robert Downey Jr.

Im Museum gibt es eine umfangreiche Sammlung von Kostümen, Autos, Requisiten, Plakaten und Erinnerungsstücken.

Lone Pine CA - Maskottchen High School

Bei der Durchfahrt fällt uns noch das

gemalte Maskottchen der Lone Pine High School

Lone Pine CA - Mural McDonald

und das

Mural bei Mc Donald's

auf, bevor wir nach Osten auf die CA 136 abbiegen und im weiteren Verlauf auf der CA 190 zum

Death Valley NP - CA

Innerhalb des Death Valley National Parks verläuft der California Highway 190 von Osten nach Westen, den wir fahren werden.

Normalerweise würde ich niemanden empfehlen im Juli / August unbedingt diesen Nationalpark zu besuchen, da mit Temperaturen von ca. 50 Grad im Schatten zu rechnen ist.

Da wir aber sowieso den Nationalparkpass hatten und ja irgendwie nach Las Vegas mußten, bot sich die Route durch den Park direkt an. Außerdem wollten wir noch ein paar Fotos machen von den Viewpoint's, die wir letztes mal nicht schafften.

Wir hatten allerdings entgegen aller Erwartungen sogar im Death Valley teilweise nur 65 F (18 Grad Celsius) !!!!, Sandstürme, Regenschauer - das dürfte am 31. Juli sicher eine große Ausnahme sein.

In vielen Western-Filmen diente das "Tal des Todes" mit den kargen Bergrücken der Panamint Mountains im Hintergrund als beeindruckende Filmkulisse.

Nachdem wir den ersten Gebirgskamm der Inyo Mountains überwunden hatten erreichten wir direkt hinter der Nationalparkgrenze den

Father Crowley Point

Death Valley NP CA - Blick ins Panamint Valley

in den Panamint Mountains. Benannt wurde der Aussichtspunkt nach dem am 8. Dezember 1891 in County Kerry / Irland geborenen Joh J. Crowley.

Death Valley NP CA - Father Crowley Monument

Father Crowley, nach dem auch Lake Crowley benannt ist, lebte von 1934 bis zu seinem Tod in Lone Pine. In dieser Zeit machte er es sich zur Lebensaufgabe, das Owens Valley und seine Bewohner zu retten.

Am Parkplatz erinnert ein Steinmonument an den beliebten "Wüsten-Pater", der 1940 bei einem tragischen Autounfall ums Leben kam.

Death Valley NP CA

Death Valley NP CA

Das Death Valley ist vor allem durch sein erstaunliches Landschaftsbild in der sich Sanddünen mit scharfen Felsskulpturen und Vulkankratern abwechseln interessant.

Death Valley NP CA

Einziger Vorteil des Regens bei der Fahrt über den Towne Pass ist, daß sofort die Pflanzen zum Leben erweckt werden.

Allerdings ist es nicht nur von oben recht naß, sondern es weht auch ein eisiger Wind.

Mesquite Flat Sand Dunes

Death Valley NP CA - Mesquite Flat Sand Dunes

Mitten in den Bergen wird man auf einmal von einer Dünenlandschaft überrascht. Nahe Stovepipe Wells befinden sich auf einer Fläche von rund 36 qkm riesige Sanddünen aus feinstem Quarzsand.

Death Valley NP CA - Mesquite Flat Sand Dunes

Parkplatz gibt es hier keinen, so tun wir es den anderen Besuchern gleich und bleiben einfach neben dem Highway stehen und versuchen ein Stück in Richtung Dünen zu laufen.

Death Valley NP CA - Mesquite Flat Sand Dunes

Aber wegen des heftigen Sandsturm's fliehen wir schnell wieder ins sichere Auto.

Die größte Düne ist die "Star Dune", welche an ihrer höchsten Stelle etwa 35 Meter herausragt. Aber Vorsicht - neben Gestrüpp und Büschen gibt es hier auch Klapperschlangen.

Death Valley NP CA - Mesquite Flat Sand Dunes Death Valley NP CA - Mesquite Flat Sand Dunes Death Valley NP CA - Mesquite Flat Sand Dunes Death Valley NP CA - Mesquite Flat Sand Dunes

Ich versuche noch etwas Sand für meinen Schwiegersohn in ein Plastiktütchen zu füllen. Der ist allerdings richtig feucht, als wenn wir am Strand wären. Nachdem wir uns und die Kameras so halbwegs vom Sand befreit haben, fahren wir weiter zum

Furnace Creek Visitor Center

Death Valley NP

Die Ranch liegt 60 Meter über dem Meeresspiegel und verfügt über einen Saloon, zwei Restaurants, Geschäft, Swimmingpool mit Quellwasser und ein Borax-Museum.

Das angeschlossene Museum erklärt die Entstehung des Tals und die Erschließung der Borax-Vorkommen, die Ende der 1880er Jahre zur Besiedelung des Tals führte.

Erich läßt mich direkt vor den Restroom's schnell aus dem Auto springen, damit ich nicht total durchnäßt werde. Ein Regenschirm hilft bei dem starken Wind auch nicht.

Fotografieren der bizarren Gesteinsformationen entlang des Highways 190 ist eigentlich nur vom Auto aus möglich.

Death Valley NP Death Valley NP Death Valley NP Death Valley NP

Die Fahrt geht vorbei am

Zabriskie Point

Der Aussichtspunkt liegt auf einer kleinen Anhöhe und wurde benannt nach dem am 16. Oktober 1864 geborenen Minenbesitzer Christian Breevort Zabriskie, der 36 Jahre lang Vize-Präsident und General Manager der Pacific Coast Borax Company war, welche Borax im Death Valley förderte.

Leider ist uns auch hier unmöglich hochzugehen, aber wir waren ja zum Glück schon bei besseren Wetterbedingungen hier. Trotzdem fanden wir die rauhe Landschaft seltsam schön, wenn auch das Farbenspiel ein anderes ist.

Death Valley NP Death Valley NP Death Valley NP Death Valley NP

Durch den Regen verwandelt sich die spärliche Vegetation aus Büschen, Gräsern und typischen Wüstenpflanzen wie Kakteen, Agaven und Yuccas in eine kurzzeitig farbig blühende Landschaft, denn die Samen überdauern viele Jahre lang im Boden.

Es hat sich hier eine hoch spezialisierte Vegetation mit über 900 Pflanzenarten entwickelt, von denen 42 Arten sogar nur hier zu finden sind.

Death Valley NP Death Valley NP Death Valley NP Death Valley NP

Etwa 8 km nach dem Zabriskie Point geht eine Abzweigung zum

Dantes View

Dieser fehlte uns noch in der "Sammlung" und war eigentlich einer der Gründe durch's Death Valley zu fahren. Leider war die Straße aber wegen Überflutung gesperrt und die Ranger ließen keinen mehr durch.

Death Valley NP

Death Valley NP

So blieb nichts anderes übrig als den Highway weiter zu fahren in Richtung Death Valley Junction -

und uns mit den Eindrücken entlang der Straße zu begnügen.

Death Valley NP - Eagle Mountain Death Valley NP Death Valley NP - Eagle Mountain Death Valley NP

Kurz nach dem Blick auf den Eagle Mountain legen wir einen kurzen Stopp beim

Amargosa Opera House

Death Valley NP - Amargosa Opera House

ein. Anfang der 1920er Jahre wurde hier das Hauptquartier von der Pacific Coast Borax Company im Adobestil erbaut.

Der verlassene Ort mit dem berühmten Amargosa Opera House wurde 1966 von der Ballettänzerin Marta Becket aus New York entdeckt. Sie hat sich in den Ort verliebt und das Opernhaus eigenhändig restauriert und wieder zum Leben erweckt.

Noch heute finden von Anfang Oktober bis Anfang Mai Aufführungen von und mit der 86jährigen Künstlerin Marta Becket statt. Das vielseitige Repertoire beinhaltet Komödien, klassisches Ballett und Pantomime.

Wir überqueren zum letzten mal auf dieser Reise die Staatsgrenze nach Nevada und fahren über Pahrump direkt nach

Las Vegas - NV

Wie nicht anders zu erwarten, auch hier nur bewölkter Himmel. Wir checken für die nächsten zwei Nächte in der Downtown im Las Vegas Club Hotel ein, wo wir schon die erste Nacht des Urlaubs verbrachten.

Dieses Mal heißt es aber Auto und Kofferraum ausräumen. Da merkt man erst was sich in 6 Wochen so alles in einem Auto ansammelt.

Im Hotel Casino bestellen wir dann noch unsere Whiskey-Coke. Nur wurde scheinbar der Whisky vergessen. Als die nette Lady wieder vorbei kam, fragten wir nach. Sie lachte herzhaft, rannte los und brachte zwei riesige Becher des puren Alkohols.

Von da an hielt sie immer Ausschau wo wir gerade sitzen, denn der Nachschub war immer schneller da, als wir einen Gedanken daran verschwendeten.

Das Dinner nehmen wir im 4 Queens ein. War recht lecker. Anschließend streifen wir noch etwas durch die Casinos, zocken ein bißchen und genießen den einen oder anderen Drink. Ab sofort ist ja nur noch entspannen und ausschlafen angesagt.

zurück zum 39. Tag weiter zum 41. Tag

zurück zur Tagesübersicht

Valid HTML 4.01 Transitional