Flagge California Flagge California
1. Tag — Mittwoch — 12. Dezember 2007
Route Flug München - San Francisco - Fremont
Wetter 3 Grad C, bewölkt
Meilen 29 km 46
Übernachtung Days Inn Fremont $ 0 - BRG
Bemerkung (2 DBL $70+Tax), Zi o. k., FR recht mau
Restaurant   $  
Bemerkung  
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Es ist das erste Mal, dass wir nicht mitten in der Nacht aufstehen müssen um in die USA zu fliegen.

Unser Nonstop-Flug mit LH nach San Francisco startet von unserer Heimatstadt München um 15:40 Uhr. Also konnten wir uns so richtig schön Zeit lassen.

Um halb eins saßen wir auf fertig gepackten Koffern und warteten auf unseren Chauffeur. Nervöses Warten war angesagt.

Bei einem Anruf um 13 Uhr bei unserem geordeten Fahrer klärte sich das Missverständnis und ein paar Minuten später konnte es dann Richtung Flughafen losgehen.

Bei bedecktem Himmel und nur 3 Grad brachte uns der Schwiegersohn sicher und ohne Stau direkt zum Franz Joseph Strauß Airport.

Franz Danke

Beim Check in, gleich der nächste Nervenkitzel - Erich's brandneuer Pass wollte nicht gelesen werden. Die recht nette Dame am Schalter schaute etwas verdutzt, da die Paßnummern nicht mehr aus Ziffern sondern aus Buchstaben besteht.

Aber irgendwie klappte es dann doch noch. Dann folgte das übliche Prozedere: Jacke ausziehen, Gürtel raus, Laptop auspacken, etc. - dann wieder zurück und auch noch Schuhe aus!

War mal wieder eine ganz Übereifrige ..., vor ein paar Monaten ging's ohne. Wieder anziehen, alles zusammenraffen und noch schnell zum Duty Free. Nach dem letzten Glimmstängel durften wir endlich an Bord.

Die A 340-600 der Lufthansa machte einen recht neuen Eindruck. Sogar die Toiletten im Untergeschoss sind für einen Flieger recht geräumig. Nur das mit den sehr spärlich aufgehängten Bildschirmen fand ich für mich halb-blinde nicht so toll.

Die Crew war sehr freundlich. Es gab mal nicht das übliche Chicken oder Pasta und auch kein Plastik-Besteck! Wir entschieden uns für die Roulade - schmeckte sogar ausgezeichnet!

Auch die Einreisezettel wurden recht früh verteilt, so konnte man sich getrost mal wieder verschreiben ...

Kurz vor der Landung gab es noch einen warmen Imbiss. Insgesamt hatten wir einen angenehmen Flug und kamen pünktlich um 18:50 Uhr in San Francisco an.

Bei der Immigration bekamen wir dann, wie bereits im Sommer, ein rotes A auf den Zollzettel.

Das bedeutet die Koffer wieder zum Screening und Agrar-Inspektion. Dort ein Albtraum eines unmöglichen Beamten. Die zwei kleineren Koffer warf er auf's Rollband, den 3. und größeren untersuchte er.

Er durchwühlte alles, als handelte es sich um einen Krabbelsack. Warum habe ich nur die edlen Blusen und Hemden so sorgfältig gepackt?

Nachdem ich genervt meinen Unmut über seine rüde Arbeitsweise kund tat und wohl aus Frust, aber auch gar nichts gefunden zu haben, knallte er den Koffer hin und war fortan nicht mehr zu sehen.

San Francisco ist zwar ein recht überschaubarer Airport, zu unseren Favoriten wird er aber wohl eher nicht, denn jedesmal sich einer Sonderbehandlung zu unterziehen ist nach einem langen Flug nicht so lustig.

Ich versuchte alles wieder zu ordnen um dann mit dem Air-Train zum Rental Car Center zu fahren. Beim Spaßverein Alamo war absolut nichts los und wir kamen gleich dran.

Nachdem ich meine Daten bereits über Save Now eingegeben hatte, bekamen wir innerhalb weniger Minuten von einem ausgesprochen freundlichen Mitarbeiter unseren Vertrag ohne jeden Versuch uns was andrehen zu wollen.

So kann es also auch gehen. Dann der Schock im Parkhaus. In der Choice-Line stand - wie schon im Sommer - exakt das gleiche Auto (PT Cruiser) als einziges Fahrzeug in der Klasse "Intermediate".

Den will mein Mann aber generell nicht. Ein Mitarbeiter nahte und fragte nach unserem Wunsch und bietet uns an einen Pontiac G6 zu holen.

Er kommt dann mit einem roten Toyota Corolla von National zurück. Aber was soll's - noch schnell das Gepäck verstauen, dann kann der Urlaub beginnen.

Toyota Corolla

Über die Mateo-Bridge fuhren wir direkt zu unserem vorgebuchten Days Inn in Fremont. Check in lief problemlos und das Zimmer war recht ordentlich.

Nachdem es zwischenzeitlich nach 21 Uhr war, fiel natürlich da Abendessen für heute aus. Ich werde mich wohl nie daran erfreuen, daß die Restaurants in USA so früh schließen. Meines Erachtens haben auch deswegen die verteufelten Fast-Food-Läden so großen Zulauf.

So fuhren wir nur noch zu einem nahe gelegenen Supermarkt um uns mit Getränken zu versorgen. An der Kasse fragt uns die freundliche Dame noch, ob wir von dem gekauften Wein nicht 6 Flaschen möchten, dann gäbe es die sechste Flasche umsonst. Na klar machen wir!

Auf dem Zimmer noch ein Gläschen als Schlummertrunk und dann ins Heia-Bettchen.

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